Die großen Tagzeiten für die Verstorbenen.
Schlachtopfer und Speiseopfer willst Du nicht: aber Ohren hast Du mir zugerichtet.
Brandopfer und Sündopfer hast Du nicht begehrt; darum spreche ich, siehe, ich komme. N
(In der Buchrolle ist von mir geschrieben) en Willen zu thuen: mein Gott, das will ich, und Dein Gesetz in meinem Herzen
Ich habe verkündet Deine Gerechtigkeit vor einer großen Gemeine: siehe, ich will nicht wehren meinen Lippen; Herr, Du weißt es.
Ich habe nicht zurückgehalten Deine Gerechtigkeit in meinem Herzen; Deine Wahrheit und Dein Heil habe ich verkündigt.
Ich habe nicht zurückgehalten Deine Barmherzigkeit und vor der großen Versammlung.
Du aber, o Herr, la eine Erbarmungen nicht fern sein von mir: Deine Barmherzigkeit und Deine Wahrheit haben mich immer aufgenommen.
Denn ich bin umgeben von Unglück ohne Zahl; meine Sünden haben mich ergriffen; ich konnte nimmer sehen.
Sie sind zahlreicher, als die Haare meines Hauptes; und mein Herz hat mich verlassen.
Laß Dir gefallen, o Herr, mich zu erlösen; o Herr, schaue auf mich“, mir zu helfen.
Es sollen sich schämen und zu Schanden werden allzumal, die meiner Seele nachstreben, um sie zu vertilgen.
Dei
D
eine Wahrheit
Es sollen zurückweichen und erröthen, die mir Uebeles wollen. Laß sie eilends ihre Schande davon tragen, die über mein Unglück frohlocken.
Aber frohlocken und in Dir sich erfreuen sollen Alle die Dich suchen; und es sollen allzeit sprechen: hochgelobt sei der Herr! die Dein Heil lieben.
Ich aber bin elend und arm; der Herr sorgt für mich.
Mein Helfer und mein Beschirmer bist Du; mein Gott, bleibe nicht lange!
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe u. s. w.
Ant.— Laß Dir gefallen, o Herr, mich zu erlösen; o Herr, schaue auf mich, mir zu helfen.
Pfalm 40.
Selig, wer des Armen und Dürftigen gedenket; am Tage der Trübsal wird ihn der Herr erretten.
Der Herr behüte ihn, erhalte ihn beim Leben und mache ihn selig auf Er⸗ den, und übergebe ihn nicht in die Hände seiner Feinde.
Der Herr bringe ihm Hülfe auf dem Lager seiner Schmerzen: Du wendest sein ganzes Lager um in seiner Krankheit.
Ich sprach: Herr, erbarme Dich meiner, mache gesund meine Seele, denn ich habe wider Dich gesündigt.
Aber meine Feinde redeten Böses wider mich:„Wann wird er sterben, und sein Name vergehen?“ b
Und wenn Einer kommt, mich zu besuchen, redet er Eiteles, und sein Herz sammelt sich Bosheit. Er geht hinaus, und spricht darüber weiter. Wider mich flüsterten alle meine Feinde, wider mich sannen sie auf Böses. Ein gottloses Wort redeten sie wider mich: aber soll, wer schläft, nicht wie⸗ aufstehen? Auch der Mann, mit dem ich Frieden hatte, auf den ich vertraute, der mein Brod aß, trieb große Hinterlist wider mich.
Du aber, o Herr, erbarme Dich meiner, und hilf mir auf, daß ich ihnen vergelte.
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