Druckschrift 
Der himmlische Palmgarten des Wilhelm Nacatenus S.J. : nach dem lat. und deutschen Original bearbeitet, zum Gebrauche bequemer geordnet und mit vielen Pflanzen aus dem Paradiese der Kirche bereichert / von Theodor Wollersheim, Pastor zu Jüchen. Mit Erzbischöfl. Approbation
Entstehung
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Die großen Tagzeiten für die Verstorbenen. 581

Wenn die Uebelthäter mir nahen, mich aufzuzehren,

Sie, meine Feinde, die mich quälen; so werden sie kraftlos und fallen zu Boden.

Wenn ein Heer mich umlagert, so soll sich mein Herz nicht fürchten.

Wenn sich der K ampf wider mich erhebt; dabei h ich Vertrauen.

Um Eines habe ich den Herrn gebeten, das ist mein e daß ich wohnen möge im Hause des Herrn alle Tage meines Lebens.

Daß ich schaue die Wonne meines Herrn, und en Tempel besuche.

Denn Er hat mich verborgen in Seinem Zelte; am Tage des Unglückes hat Er mich b tzt im Verborgenen Seines 1 tes.

Er hat mich auf einen Felsen erhoben, und jetzt mein Haupt erhöht über meine Feinde.

5 bin un l bels; ich will spielen und lobsingen d

Erhere 71 meiner und

Zu Dir seufzt mein Herr, suche ich.

Wende nicht weg Dein Angesicht von mir; weiche nicht im Zorne von Dei nem Knechte. Du me mein Heiland.

Denn mein V nimmt mich auf

Herr, unterweise mich auf Deinem Wege, und leite mich auf der rechten Bahn um meiner Feinde willen.

Uebergib mich nicht dem Willen meiner Dränger; denn falsche Zeugen sind wider mich aufgestanden, und die Bosheit hat wider sich selbst gelogen.

Ich glaube, daß ich schauen werde die Güte des Herrn im Lande der benden.

Darum hoffe auf den Herrn und handele männlich; es sei stark dein Herz und vertraue auf den Herrn.

O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe u. s. w.

Ant. Ich glaube, daß ich schauen werde die Güter des Herrn Lande der Lebendigen.

V. Der Herr wolle sie setzen neben die Fürsten,

R. Neben die Fürsten Seines Volkes.

Vater unser u. s. w.

in Seinem Zelte, und habe geopfert ein Opfer des Ju⸗ dem Herrn. ich zu Dir rufe: erbarme Dich

meine Stimme

e mich.

Herz; Dich suchen meine Augen; Dein Angesicht, a

in Helfer und verlaß mich nicht, und verachte mich nicht, o Gott,

Sei

mund meine Mutter haben mich verlassen; der Herr aber

Le⸗

in

Vierte Lection.(Job 13.)

Antworte mir: wie große Missethaten und Sünden ich habe, meine Laster und Vergehen zeige mir. Warum birgst Du Dein Antlitz und hältst mich für 5 Feind? Wider ein Blatt, das vom Winde gejagt wird, zeigst Du Deine Macht, und dürre Stoppeln verfolgst Du. Denn Du schreibest wider mich Bitterkeiten und willst mich aufzehren durch die Sünden meiner Jugend. Du hast meinen Fuß in den Block gelegt und alle meine Wege bewacht, und auf die Tritte meiner Füße gesehen, der ich wie Moder soll verzehrt werden, und wie ein Kleid, das von den Motten gefre ssen wird.

R. 8 meiner, o Gott, denn ein Wind ist mein Leben:! Und eines Menschen Auge mag mich nicht anblicken. V. Aus der Tiefe