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Gesangbuch für die Evangelisch-reformirte Kirche der deutschen Schweiz
Entstehung
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350. Lieder über Gericht und Ewigkeit. 407 8

Ihr habt des Tages Last getragen; Nun hört zu euch den Heiland sagen: Ich selbst will eure Ruhstatt sein. Ihr seid mein Volk, das ich behüte! Ob Sünde, Welt und Hölle wüthe, Seid nur getrost und gehet ein! 4. Da wird man Freudengarben bringen; Denn unsre Thränensaat ist aus. O welch ein Jubel wird erklingen, Welch süßer Ton im Vaterhaus! Schmerz, Seufzen, Leid wird ferne weichen, Es wird kein Tod uns mehr erreichen, Wir werden den Erlöser sehn. Die Thränen wird vom Aug' er wischen, Sein Lebensstrom wird uns erfrischen Weit über Bitten und Verstehn. Joh. Sigm. Kuntb.

350. Mel. 342: Wachet auf! ruft uns die Stimme.

1. Selig sind des Himmels Erben, Die Todten, die im Herren sterben, Zur Auferstehung eingeweiht!

Nach den letzten Augenblicken

Des Todesschlummers folgt Entzücken, Folgt Wonne der Unsterblichkeit!

Im Frieden ruhen sie,

Los von der Erde Müh'.

Hosianna! Vor Gottes Thron

Zu seinem Sohn

Begleiten ihre Werke sie.

2. Dank, Anbetung, Preis und Ehre, Macht, Weisheit, ewig, ewig Ehre Sei dir, Versöhner, Jesu Christ! Ihr, der Ueberwinder Chöre, Bringt Dank, Anbetung, Preis und Ehre Dem Lamme, das geopfert ist.

Er sank wie wir ins Grab,

Wischt unsre Thränen ab,

Alle Thränen. Er hat's vollbracht! Nicht Tag, noch Nacht

Wird an des Lammes Throne sein.