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Gesangbuch für die Evangelisch-reformirte Kirche der deutschen Schweiz
Entstehung
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390 335. Lieder über Tod und Grab.

4. Ein Festschmuck ist des Sarges Tuch, Ein Siegeszug der Leichenzug. Triumph! Der Herr macht gute Bahn; Sein Kreuz voran, Das winkt und deutet himmelan.

5. Ihr Glocken, tönet festlich drein Und läutet hell den Sabbath ein, Der nach des Werktags kurzer Frist Durch Jesum Christ Für Gottes Volk vorhanden ist. ** 6. O selig, wer das Heil erwirbt, Daß er im Herrn, in Christo, stirbt! O selig, wer, vom Laufe matt, Die Gottesstadt, Die droben ist, gefunden hat!

7. Was suchst du, Mensch, bis in den Tod? Du suchst so viel, und Eins ist noth! Die Welt beut ihre Güter feil: Denk an dein Heil Und wähl' in Gott das beste Theil!

8. Was sorgst du bis zum letzten Tritt? Nichts brachtest du, nichts nimmst du mit. Die Welt vergeht mit Lust und Schmerz: Schau' himmelwärts! Da, wo der Schatz ist, sei dein Herz!

9. Mit Gott bestell' dein Haus bei Zeit, Eh' dich der Tod an Todte reiht! Sie rufen: Gestern war's an mir, Heut' ist's an dir! Es ist kein Stand, kein Bleiben hier.

10. Vom Freudenmahl zum Wanderstab, Aus Wieg' und Bett in Sarg und Grab! 5 Wann, wie und wo, ist Gott bewußt: Schlag' an die Brust, Du mußt von dannen, Mensch, du mußt!

11. Da ist kein Sitz zu reich, zu arm,

Kein Haupt zu hoch, kein Herz zu warm,

Da blüht zu schön kein Wangenroth: Im Finstern droht . Der Tod, und überall der Tod. 2. Ach, banges Herz im Leichenthal, ö 4 Wo ist dein Licht, dein Lebensstrahl?

Du bist es, Jesu, der mit Macht Aus Grabesnacht

Das Leben hat ans Licht gebracht!

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