wie⸗der⸗ hallt:
Chri⸗stus ist 2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der
die Welt reißt aus allem Jammer. Gott wird Mensch dir, Mensch, zu gute; Got⸗ tes Kind, das verbind't sich mit unserm Blute.
3. Er nimmt auf sich, was auf Erden wir beut sich an, unser zu werden. Gottes Lamm will für uns sterben und bei Gott für den Tod Heil und Fried' erwerben.
4. Nun er liegt in sei⸗ ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, lieben Brüder, was euch suält; was euch fehlt, bring' ich alles wieder.
gethan
Heil
Krippen,
ner
5. Ei, so kommt nun ohn! Verweilen, stellt euch ein, groß und klein, laßt zu ihm uns eilen! Liebt den, der vor Liebe brennet, schaut den Stern, der uns gern
icht und Labsal gönnet.
ge
ren.
6. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet, hier ist die Thür zu den wah⸗ ren Freuden. Faßt ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.
7. Wer sich fühlt be⸗ schwert im Herzen, wer seine Sünd' und Gewissensschmerzen, sei ge⸗ trost; hier wird gefunden, der da heilt unverweilt auch die tiefsten Wunden.
8. O mein Heil, laß dich umfangen, laß an dir, meine Zier, unverrückt mich han⸗ gen! Du bist meines Lebens Leben: nun kann ich mich durch dich wohl zufrieden geben
9. Ich will dich mit Fleiß bewahren; ich will dir leben hier, dir will ich heimfah⸗ ren. Mit dir will ich end⸗ lich schweben voller Freud ohne Zeit dort im andern Leben.
im 11877 empfind't


