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Gesangbuch für die evangelisch-reformirte Kirche des Kantons Zürich / hrsg. von der Zürcherischen Kirchensynode
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Suorasties Einsegnung der Ehen.

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Im Namen Gottes. Amen.

Geliebte im Herrn! Es haben diese gegenwärtigen Personen N. und N. sich ehelich mit einander verpflichtet, und wollen diese Verpflichtung vor euch als christlichen Zeugen bestätigen. Gott der Herr verleihe ihnen einen christlichen Anfang, daß sie mit einander nach dem Willen Gottes leben in rechtschaffener Liebe, auf daß fie nach diesem zeitlichen Leben das ewige erlangen mögen.

( Trauungsrede.)

Geliebte in Christo!

Das Wort Gottes ermahnet: Alles was ihr thut mit Worten oder mit Werken, das alles thut in dem Namen des Herrn Jesu, also daß ihr Gott dem Vater danket durch ihn. Darum stehet auch ihr jetzt da vor dem Angesichte Gottes in dieser feierlichen Stunde, euch im Gebete zu vereinen, und die Heiligkeit der Verbindung, in welche ihr mit Gottes Gnade treten wollet, zu beherzigen.

Gs lehret uns das Wort Gottes, daß der, so im Anfang den Menschen erschaffen, verordnet hat, daß ein Mann und ein Weib sein solle. Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und diese zwei werden Eins sein. Was nun Gott zusammengefügt hat, spricht unser Herr, das soll der Mensch nicht scheiden( Matth. 19, 6. Marc. 10, 9). Und der Apostel fagt( Eph. 5, 22 f.): Ihr Männer, liebet euere Weiber, gleich wie auch Christus die Gemeinde geliebet und sich selbst für fie hingegeben hat, auf daß er sie heiligte. Wer sein Weib liebet, der liebet sich selbst. Die Weiber aber seien unterthan den Män­nern; denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleich wie auch Christus ist das Haupt der Gemeinde. Glaubet diesen Worten, ihr Verlobten, und vereiniget euch in der Furcht des Herrn, und in dem heiligen Verlangen, euerm Gott und Heiland zu dienen. Und wie ihr euch hier vor dem Angesichte des Höchsten zu einer ge­heiligten ehelichen Treue und Liebe gegen einander verbindet, so sollet ihr einander beständig und aus treuem Herzen lieben nach dem Ge­bote des Herrn, also daß ihr in Frieden und Einigkeit bei einander wohnet, die Freuden und Leiden des Lebens redlich theilet, und ein­ander rathet und helfet auf dem Weg zu eurem himmlischen Ziele.

Seid ihr nun vor Gott entschlossen, einander dieses heilige Ver­sprechen zu geben, so lasset euere Hände und Herzen im Namen des Herrn verbunden werden.

( Darnach legt der Kirchendiener die rechten Hände der Verlob­ten in einander und fragt:)

Ihr N., bekennet Jhr hier, als vor dem Angesichte des Herrn, daß Ihr der N. mit ehelicher Treue zugethan sein wollet? So spre­chet Ja. Ihr N., bekennet auch Ihr hier, als vor dem Angesichte