Druckschrift 
Besondere Andachts-Übungen einer Hochlöblichen Sodalität der Herren und Bürger Wie auch Ledigen Standes-, Manns-Personen zu Mannheim, Unter dem Titul der Unbefleckten Empfängnis Mariae, In sich enthaltend die gewöhnliche Bet-Ordnung, Lob-Gesänger, Regeln und Abläß gemeldeter Sodalität
Entstehung
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der Sodalität.

S

VI. An denen hierzu bestimmten Sonntas gen sollen alle der Sodalitåt fleißig beiwoh nen, und ohne wichtige Urfach oder Hinder nuß davon nicht ausbleiben, auch ihre Nah­men, so in der Tafel eingeschrieben sind, jedes.. mahl zeichnen. Sie sollen gänzlich dafür halten, daß Gott alle seiner werthesten Muts ter zu Ehren gethane Schritt und Tritt, alle in ihrem Dienst zugebrachte Augenblik nicht werde unbelohnt lassen: und daß jeneStune den, welche sie imkob Marid zubringen, ihnen auf dem Tod- Bett grösseren Trost bringen werden, als jene, welche manchmalen mit unnützem Geschwitz, Trinken, Spielen, und anderen Eitelkeiten zugebracht werden.

VII. Sie sollen sich newöhnen, öfters ja täglich ihre Verlobnuß- Formul zu erneuern: Jährlich aber follen sie dieselbe mit ihrem Nahmen unterschrieben, in der ersten Sodali­tåt nach dem Titular- Fest, oder einem ande­ren von P. Præfide ju bestimmenden Tag samtlich auf den Altar legen und aufopfern zum Zeichen ihrer Beständigkeit, oder, wann sie etwann verhindert sind, überschicken. Wer aus sträflicher Hinläfigkeit solches einis ge Jahr nach einander unterlaffet, wird eben darum für feinen Sodalem mehr gehal­ten werden.

VIII. Wann einer aus denen Sodalen ge fährlich krank liegt, soll der, dem es bewußt, A3 fol­