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Deutsche Vespergesänge und Antiphonen zum Gebrauche des nachmittägigen Gottesdienstes
Entstehung
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2) Du weißt es schon, von wem der Sieg Einst wird erfochten werden. 1) Du kenrst die Vögel in der Luft, Wie jeder Wurm auf Erden; 2) Und alles in des Meeres Gruft Siehst du vergeh'n und werden. 1) Du kennest jedes Körnchen Sand: Doch ist der Mensch vor allen

2) Dein Augenmerk und Gegenstand Von deinem Wohlgefallen.

1) Du siehst was ist mein Herz gedenkt, Was es im Finstern wählet,

2) Den Trieb, der meine Handlung lenkt, Den Rummer, der mich quälet,

1) Dn weißt, wohin ich werde geh'n, Ob ich einst im Gerichte

2) Bei den Erwählten werde steh'u Zur Rechten, in dem Lichte.

1) O bilf mir, Herr! daß ich nicht blind Gleich eitlen Thoren handle!

2) Hilf, daß ich als ein frommes Kind Vor deinen Augen wantle.

1) Tein Licht von oben sende mir, Daß ich mich selbst erkenne;

2) Sieb Gnade, daß ich stets zu dir In reiner Liebe brenne!

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