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2) Die du oft von dem Sünder heimlich leiden mußt:
Doch bleibt der Lohn nicht aus, nichts ist ihm unbewußt.
1) Du giebst zum Heil des Sünders ihm zur Buße Zeit;
Und lang oft wartet deine Strafgerech tigkeit.
2) Doch wird er nicht entgeh'n, denn deine schwere Hand
Wird ihn zur Strafe zieh'n, die du ihm zuerkannt.
1) D'rum will ich trachten, fiets gerecht zu seyn, wie du;
So lang ich lebe hier, gieb mir nur Kraft dazu.
2) Dir, o gerechter Gott! sey Ehre, Lob und Preis,
Dem Vater, Sohn und heil'gen Geist auf gleiche Weis.
Es fingen alle miteinander. Gelobet feyst du, o heiligste Dreieinigkeit! Bon allen Menschen durch die ganze Ewigkeit.
Zweiter


