15
1) Sieb, daß mein Herz dich freudig liebt, Dich, der mir so viel Gutes giebt! 2) Die kleinste deiner Kreaturen Macht deine Güte offenbar; 1) Ich sehe deiner Liebe Spuren, Und deine Huld von Jahr zu Jahr. 2) Sieb, daß mein Herz dich freudig liebt, Dich, der mir so viel Gutes giebt.
1) Du sorgst nech treuer Vater- Weise Für alle Werke deiner Hand;
2) Tu giebst auch allem Fleische Speisei Beschirmst und segneft jedes Land.
1) Sieb, daß mein Herz dich freudig liebt, Dich, der mir so viel Gutes giebt! 2) Das Saatkorn wird auf deinen Namen Mit Hoffnung in das Feld gestreut, 1) Allgütiger! du gabst dem Saamen, Da du ihn schufft, die Fruchtbarkeit. 2) Gieb, daß mein Herz dich freudig liebt, Dich, der mir so viel Gutes giebt! 1) Was dürr ist, feuchtest du mit Regen; Was kalt ist, wärmt der Sonnenschein, 2) Du theilst die Zeiten, wie den Segen, Zu unser Besten weislich ein.
1) Gieb,


