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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi : nach der in Zürich kirchlich eingeführten Uebersetzung aufs Neue mit Sorgfalt durchgesehen
Entstehung
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St. Johannis.

Cap. 21. 22.

in Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der eilfte ein hyacinth, der zwölfte ein Amethyst. 21. Und die zwölf Thore waren wölf Perlen, je eines der Thore var aus Einer Perle; und die Gassen der Stadt waren reines Gold, wie durchsichtiges Glas. 22. Und einen Tempel sah ich nicht in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm.

23. Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, daß sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihr Licht ist das Lamm. 24. Und es werden die Völker in ihrem Lichte wandeln, und die Könige der Erde ihre Herrlichkeit und ihre Ehre in sie bringen. 25. Und ihre Thore werden nicht geschlossen werden am Tage, denn Racht wird daselbst nicht sein. 26. Und man wird die Herrlich feit und die Ehre der Völker in fie bringen.

27. Und es wird überall nichts Unreines in sie eingeben, noch was Gräuel und Lüge übt; sondern nur die geschrieben sind im Buche des Lebens des Lammes.

Das XXII. Capitel. 1. Fernere Beschreibung des neuen Jerusalems. 2. Gewißheit dieser Weis­sagung und ihre baldige Erfüllung. 3. Schluß.

Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Krystall, der aus­gieng vom Throne Gottes und des Lammes.

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Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.

3. Und kein Verbanntes wird mehr sein; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihre sein; und seine Knechte werden, 15m ihm dienen,

Me

4. und sie werden sein Angesicht schauen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.

5. Und Nacht wird daselbst nicht sein, und sie bedürfen nicht des Lichtes, noch des Sonnenscheins; denn der Herr, Gott, erleuchtet sie, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

II. 6. Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiß und wahr­haft, und der Herr, der Gott der heiligen Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Knechten zu zeigen, was geschehen soll in Bälde!

7. Siehe, ich komme bald! Se lig ist, wer die Worte der Weise sagung dieses Buches bewahret.

8. Und ich Johannes bin es, der solches sah und hörte; und nat als ich es gehört und gesehen, fiel ich nieder anzubeten vor den Füßen des Engels, der mir sola ches zeigte.

mat dee 9. Und er sprach zu mir: Siehe zu, thue es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und deiner Brü­der, der Propheten, und derer, die die Worte dieses Buches be­wahren. Bete Gott an!

10. Und er sprach zu mir: Ver­siegle die Worte der Weissagung dieses Buches nicht! Die Zeit ist nahe.

11. Wer Unrecht thut, der thue weiter Unrecht, und wer unrein

2. In mitten ihrer Gassen und

ist, verunreinige sich weiter; und auf beiden Seiten des Stromes der Gerechte übe weiter Gerechtig- i stand der Baum des Lebens, der zwölf Früchte trägt und jeglichen Monat seine Frucht gibt; und die

feit, und der Heilige heilige fich weiter.

12. Siehe, ich komme bald, und 25