Druckschrift 
Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi : nach der in Zürich kirchlich eingeführten Uebersetzung aufs Neue mit Sorgfalt durchgesehen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

372

Die Offenbarung

Cap. 10. 11

ein offenes Büchlein, und er sette| als ich es verschlungen hatte, wart seinen rechten Fuß auf das Meer, mein Bauch verbittert.d den linken aber auf die Erde.

3. Und er rief mit lauter Stim­me, wie ein Löwe brüllt; und als er gerufen, redeten die sieben Dongen, und Könige. ner ihre Stimmen.

11. Und er spricht zu mir: Du sollst abermal weissagen über viele Völker, und Nationen, und Zun­

Onlf

4. Und als die sieben Donner geredet hatten, wollte ich schrei­ben; und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreibe dieses nicht!

5. Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel,

6. und schwur bei dem, der da lebet von Ewigkeit zu Ewigkeit, der geschaffen hat den Himmel und was darin ist, und die Erde und was darauf ist, und das Meer und was darin ist, daß keine Zeit mehr sein soll;

Das XI. Capitel.

1. Auftrag an Johannes, den Tem­pel zu messen. 2. Die beiden Zeugen Gottes und ihre Schicksale. 3. Das Posaunen des siebenten Engels. Und mir ward ein Rohr gege­ben, gleich einem Stabe; und der Engel stand und sprach: Mache dich auf, und miß den Tempel Gottes, und den Altar, sund die darin anbeten; baby stns bio

2. und den Hof, der außerhalb des Tempels ist, laß weg, und miß ihn nicht; denn er ist den Heiden gegeben, und sie werden die heilige Stadt zertreten zwei und vierzig Monate lang.

II. 3. Und ich will meinen zwei Zeugen geben, daß sie weissagen werden tausend zweihundert sech­zig Tage lang, bekleidet mit

7. sondern in den Tagen der Stimme des siebenten Engels, wann er posaunen wird, so ist das Geheimniß Gottes vollbracht, Säcken. wie er seinen Knechten, den Pro- 4. Diese sind die zwei Delbäume pheten, verkündigte.

und die zwei Leuchter, die da vor dem Herren der Erde stehen.

5. Und wenn Jemand sie schädi gen will, so geht Feuer aus ihrem Munde, und verzehrt ihre Feinde; und wenn Jemand sie schädigen will, so muß er also getödtet werden.

II. 8. Und die Stimme, die ich aus dem Himmel gehört hatte, redete abermal mit mir, und sprach: Gehe hin, nimm das offene Büchlein in der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht. Isten 9. Und ich gieng zu dem Engel, und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er spricht zu mir: Nimm, und verschlinge es; und es wird deinen Bauch verbittern, aber in deinem Munde wird es süß sein wie Honig.

10. Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels, und verschlang es: und es war in mei­nem Mund wie Honig so süß, und

mall Tald

6. Diese haben Macht, den Him­mel zu verschließen, daß kein Regen falle in den Tagen ihrer Weissagung; und sie haben Macht über die Gewässer, sie in Blut zu verwandeln, und die Erde zu schlagen mit allerlei Plage, so oft sie wollen.

7. Und wann sie ihr Zeugniß werden vollbracht haben, so wird das Thier, das aus dem Abgrund