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Der heilige Bavo, Einsiedler. 1. Oktober.
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polisi? 17 Allowin, mit dem Beinamen Bavo, stammte aus einer adeligen Familie in Brabant. In seiner Jugend war er sehr ausschweifend, bis ein Trauerfall ibn endlich erschütterte. Es starb seine Gattin. Nun betrachtete er das Eitle der Welt und beschloß, sich zu bekehren. Der beilige Amandus gab ihm lehrreiche Unterweisungen und legte ihm eine kanonische Buße auf. Bavo ward nun ein ganz anderer Mensch; er vertheilte sein Geld und seine Habschaften unter die Armen und trat in ein Kloster zu Gent. Täglich stieg seine Andachtsgluth. Es ist eine Art „ Glaubensabfall," fagte ibm der heilige Bischof, wenn eine Seele, welche die Nichtigkeit dieser Welt und den Abgrund ihrer geistigen Armfeligkeiten zu erkennen das Glück gehabt, nicht alle „ Tage über ihre Schwäche sich mehr erhebt und nicht beständig sich bemüht, Gott immer näher » ju kennen.“ Abtödtung und Bußstrenge waren die Mittel, deren sich der Heilige bediente, um seine Sünden zu fühnen. Nach einiger Zeit widmete er sich mit Erlaubniß seines geistlichen Baters, des heiligen Amandus, dem Einsiedlerleben. Anfänglich verschloß er sich in die Höble eines dicken Baumstammes, dann erbaute er sich eine Zelle in dem Malmeduner Walde bei Gent und lebte da einzig von Wasser und wilden Kräutern. In der Folge kam er wieder nach Gent in das Kloster zum beiligen Betrus zurück, wo ihm der Abt desselben, Namens Floribert, erlaubte, sich eine Zelle im benachbarten Forße zu erbauen. Da lebte Bavo als Klausner bis an sein se. liges Ende, am 1. Oktober, um die Mitte des fiebenten Jahrhunderts. Die Stadt Gent hat ihn zum Schuppatron erwählt.
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