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Gesangbuch für die protestantische Gesammt-Gemeinde des Königreichs Baiern : [nebst ] Auserlesene Beicht-, Kommmunion- und Konfirmations-Gebete
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Algemeine Lobgesänge.

Frommen Sehnen. Er segnet ren Lauf; und selig ist der

Mensch- er denkt: Du bists, der auch sein Schick. fall lenkt.

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fie; wenn Unfall droht, er idst er fie von Sorg' und Noth, und zählet ihre Thrå­

nen.

4. Jauchzt, Volker, jauchzt: Gelobt sen Gott! Preißt ihn durch frohe Lieder! Jauchzt, Berge, nach: Gelobt sey Gott! Jhr Thåler, hallt es wieder: Gelobi sey Gott! Voll Lust und Dank soll unser ho­her Lobgesang den Herrlichen erheben! Der Frevler zittre! Neuer Muth und frommer Andacht heil'ge Glut soll un­fer Herz beleben!

3. Wie weise, groß und herrlich ist, Allherrscher, was dein Rath beschließt! Die Kronen sind in deiner Hand; dem Weisen gibst du den Ver­stand, dem Helden seinen Hel­denmuth; dein Werk ist, was er Großes thut. Durch dich erringt ein Volk den Sieg; durch dich entfleucht der wilde Krieg, und Friede führt uns Nuh und Glück, die Ordnung und das Recht zurück!

4. Das Feld belohnt auf Mel. Herr, Gott, dich loben ze. dein Geheiß des treuen Land, manns es blus

22. Dich, Höchfter, preis het Kunst und Wissenschaft

ßen wir! Herr Gott, wir dan ken dir! Dein Segen strömt durch deine Welt; und du bists, der auch uns erhält. Drum steigt im hohen Jubel ton auch unser Lied zu deinem Thron! Unendlicher, wer ist, wie du? Uns rufen alle Him mel zu: Der uns erschuf, ist groß! an Macht und Weis­heit groß! an Huld und Lie be groß! ist unermeßlich groß!

und alles, Herr, durch deine Kraft! Empor vom Graube flehen wir voll froher Zuver­ficht zu dir; zu dir, der uns im Himmel hört, und lieb­reich unsre Freuden mehrt. Kein Wesen ist vor dir zu klein; du willst sein milder Vater seyn.

2. Wie groß war deine Herrlichkeit schon vor dem An­beginn der Zeit! Doch woll­test du, und es geschah; zahl­Lose Welten standen da, und jede trat die weite Bahn, auf beinen Wink, mit Freuden an. Sie gehen unter, sie gehn auf, und immer lenkst du ih.

5. Von deines hohen Na­mens Ruhm erschallt auch jezt dein Heiligthum. Wie wohl hast du an uns gethan! Nimm unsers Dankes Opfer an; und öffne deine Baterhand auch ferner über unser Land! Laß jeden Stand gesegnet seyn, und fromm sich deines Segens freun! Dann tönt einst lau­ter noch ,, als hier, Gott unser Dank hinauf zu dir. Amen!