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Gesangbuch für die protestantische Gesammt-Gemeinde des Königreichs Baiern : [nebst ] Auserlesene Beicht-, Kommmunion- und Konfirmations-Gebete
Entstehung
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Sonntag.

4. Gib, daß des Geistes Wort und Kraft mein ganzes Herz durchdringe, und ich tren und gewissenhaft, was er mich lehrt, vollbringe. Laß mich durch seinen Unterricht stets eifriger in meiner Pflicht, im Glauben stärker werden.

der Himmelsbahn den Mühe, tagen hehr voran!

6. hebe du mein sehnend Herz zur Geisterheimat him. melwärts! Einst, durch der Morgenrsthe Thor, ein En. gel, schweb' auch ich empor.

5. So wird dein Tag, o Vater, mir ein Tag des Se. gens werden; so seh' ich und empfind' in dir den Himmel schon auf Erden, so werd' ich nach der Prüfungszeit zur Ruh' in deiner Ewigkeit, zu deinem Anschaun kommen.

Mel. Dir, dir, Jehova, will ich zc.

10. Wir fingen hier

der Andacht Lieder, von Er­denlast und Erdentande fern; verbunden, wie des Leibes Glieder, wir, frohe Untertha­nen Eines Herrn. Gestärkt, geweiht erheber sich der Geist,

Mel. Vom Himmel hoch, da zc. der Gott in der Gemeine

18. Seht, ans des Him­

mels goldnem Thor, tritt un fer Fenertag hervor: der Tag des Herrn! Sein Angesicht umstralet hohes Himmelslicht.

2. Wohl heißest du ein Tag des Herrn! Er labte und er quickte gern; und heiligte in Licht und Kraft die niedre Er­denpilgerschaft.

3. Sey uns willkommen, Tag der Ruh! Den Müden hauchst du Labung zu; du sex­test Andacht in das Herz, und hebst es fröhlich himmelwärts.

4. Du bist der Sonne Tag und Bild! wie sie mit Glanz die Erde füllt, so beut dein holdes Angesicht dem höhern Einne Freud' und Licht.

5. Ein Engel Gottes, brin­gest du der stillen Erde Fried' und Ruh', und schwebest auf

feiernd preißt.

2. D Preiß dir, Vater in der Höhe! Du nåhrst den Wurm, du zählst des Men­schen Haar; und wägest Ar­beit, Glück und Wehe mit Weisheit, Macht und Güte jedem dar. Auf dich zu schauen mit Vertraun und Dank, er­wecke uns der fromme Lobge­fang.

3. Bir schmachten, ach! wir kämpfen, ringen, aus unsers Staubes irrer Dunkelheit, zu hellerm Licht empor zu drin­gen; zu Gottes Frieden, zur Vollkommenheit. Zu kämpfen nimmer matt und nimmer bang, begeistre uns der weihende Gesang.

4. Wir forschen hier: was fann auf Erden, was soll der Gotteshauch im Staube seyn; wir wünschen, heiliger zu wer.