Sonntag.
4. Gib, daß des Geistes Wort und Kraft mein ganzes Herz durchdringe, und ich tren und gewissenhaft, was er mich lehrt, vollbringe. Laß mich durch seinen Unterricht stets eifriger in meiner Pflicht, im Glauben stärker werden.
der Himmelsbahn den Mühe, tagen hehr voran!
6. hebe du mein sehnend Herz zur Geisterheimat him. melwärts! Einst, durch der Morgenrsthe Thor, ein En. gel, schweb' auch ich empor.
5. So wird dein Tag, o Vater, mir ein Tag des Se. gens werden; so seh' ich und empfind' in dir den Himmel schon auf Erden, so werd' ich nach der Prüfungszeit zur Ruh' in deiner Ewigkeit, zu deinem Anschaun kommen.
Mel. Dir, dir, Jehova, will ich zc.
10. Wir fingen hier
der Andacht Lieder, von Erdenlast und Erdentande fern; verbunden, wie des Leibes Glieder, wir, frohe Unterthanen Eines Herrn. Gestärkt, geweiht erheber sich der Geist,
Mel. Vom Himmel hoch, da zc. der Gott in der Gemeine
18. Seht, ans des Him
mels goldnem Thor, tritt un fer Fenertag hervor: der Tag des Herrn! Sein Angesicht umstralet hohes Himmelslicht.
2. Wohl heißest du ein Tag des Herrn! Er labte und er quickte gern; und heiligte in Licht und Kraft die niedre Erdenpilgerschaft.
3. Sey uns willkommen, Tag der Ruh! Den Müden hauchst du Labung zu; du sextest Andacht in das Herz, und hebst es fröhlich himmelwärts.
4. Du bist der Sonne Tag und Bild! wie sie mit Glanz die Erde füllt, so beut dein holdes Angesicht dem höhern Einne Freud' und Licht.
5. Ein Engel Gottes, bringest du der stillen Erde Fried' und Ruh', und schwebest auf
feiernd preißt.
2. D Preiß dir, Vater in der Höhe! Du nåhrst den Wurm, du zählst des Menschen Haar; und wägest Arbeit, Glück und Wehe mit Weisheit, Macht und Güte jedem dar. Auf dich zu schauen mit Vertraun und Dank, erwecke uns der fromme Lobgefang.
3. Bir schmachten, ach! wir kämpfen, ringen, aus unsers Staubes irrer Dunkelheit, zu hellerm Licht empor zu dringen; zu Gottes Frieden, zur Vollkommenheit. Zu kämpfen nimmer matt und nimmer bang, begeistre uns der weihende Gesang.
4. Wir forschen hier: was fann auf Erden, was soll der Gotteshauch im Staube seyn; wir wünschen, heiliger zu wer.


