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Gesangbuch für die protestantische Gesammt-Gemeinde des Königreichs Baiern : [nebst ] Auserlesene Beicht-, Kommmunion- und Konfirmations-Gebete
Entstehung
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Sonntag.

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ben mir erworben; kein Sterb licher, du bist gestorben: dit auferstanden, Herr und Gott, du, der der Welt zu seyn gebot;

4. Und diesen Tod, und dieses Leben des Sohns, des Herrn der Herrlichkeit, das sollte nicht mein Herz erhe­ben? dem fäng' ich keine Lie­der heut? Wer ist im Him­mel und auf Erden, werth mehr, als du, geehrt zu were den, Jesus? Ich

Eigne Melodie.

10. Ja, Tag des Herrn, bin dein; und ſollte keinen

Dank dir weih'n?

du sollst mir heilig, ein Fest­tag meiner Seele seyn; Gleich jenen ersten Christen heilig will ich den Tag der Ruhe weihn. Weit weg von allen eiteln Dingen, zum Himmel soll mein Geist sich schwingen. Ja, Bater, fröhlich feyr' ich heut den Festtag der linsterb­lichkeit.

5. Ja, mit den heiligen Ge­meinen, die heut vor deinem Antlitz stehn, soll meine See le fich vereinen, Herr, deine Liebe zu erhöh'n. Wo sich die Heiligen versammeln, will ich dein Lob mit Ehrfurcht stam­meln. Dort fing' ich in der Engel Chor mein frommes kied zu dir empor!

versöhnt, sprach es nicht ver­gebens. Selig ist, jeder Christ, der es achtsam höret und durch Tugend ehret.

8. Gott, wir wollen oft und gern dich im Tempel preisen, und hier Jesu, unserm Herrn, dankbar uns beweisen. Er allein soll es seyn, den sich unfre Seelen stets zum Füh­rer wählen.

2. Sen stark und trium­phir' mein Glaube, nun weiß ich, daß du Wahrheit bist! Emporgeschwungen aus dem Staube des Todes hat sich Jesus Christ. Wo ist mun der Triumph des Spottes? Ja, Wahrheit sind, und Wor­te Gottes sind deine Worte! Ja, du bist der Sohn des Hochfien, Jesus Christ.

3. Anbeten darf ich nun mit Freuden, von ganzer Seele, Jesus, dich! nicht eines Men schen Tod und Leiden war dein Schmerz und dein Tod für mich. Der Sohn hat Le

6. An diesem Gott geweih­ten Orte erschallt der Gnade Stimme mir; ich höre, Jesu, deine Worte, und stille seufzt mein Herz zu dir. Da wirst du Lehrer mir und Tröster; da kann ich mich, ich dein Er­lößter, Gottheiland, deiner Lie­be freun, da lern' ich dir ers gebner seyn.

7. Die Schriften Gottes still zu lesen, ist heut mein Glück und meine Pflicht. Wie blind wår' ich, allweises We­sen, verwürf' ich diesen Un­terricht! Nein, nein, mit eins