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Gesangbuch für die protestantische Gesammt-Gemeinde des Königreichs Baiern : [nebst ] Auserlesene Beicht-, Kommmunion- und Konfirmations-Gebete
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Sonntag.

Sonntag.

Mel. Allein Gott in der zc.

12. An deinem Thron,

Allmächtiger, sinkt die Gemeine nieder. Du wirst ihr immer herrlicher! Denn durch Ge­bet und Lieder prüft sie ihr Innres; und dein Licht er­quickt sie, wie dein Wort ver­spricht, und scheint auch heut uns wieder.

2. Und so erflehn wir dann vereint, was du so oft uns schenktest Trost, Trost für den, der vor dir weint! und den du Freuden schenktest, sich recht zu freun, Gefühl und Kraft! und Frieden dem, der Gutes schafft, seit du zu dir ihn lenktest.

Mel. Dir, dir, Jehova, will ich ze. 13.Dich preißen, Herr,

Gesang und Lieder in all den tausend Stimmen der Natur; und Erd' und Himmel tönt sie wieder, nicht die nach dir genannte Stätte nur. Dein großer Tempel ist die weite Welt, ist jedes Herz, das, Heilger, dir gefällt.

2. Doch voller noch strömt uns dein Segen, wie reich er auch den stillen Beter lohnt, in Gnad' und Wahrheit hier entgegen, wo deines Namens Etre

sichtbar thront. Hier fleht die Jugend, und hier dankt der Greis; hier brin

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get Leid und Freude dir den Preis.

3. Hier, wo, beseelt von gleichem Triebe, ein frommes Feierlied das andre hebt, und alles, voll von deiner Liebe, in hohem Himmelssinne lebt und webt- wie stärkt und tröstet hier, wie weihet mich der heil'ge, selige Gedank' an dich!

4. Verkläre dich, aus deis nem Worte, o du, des Lichtes Quell! auch heut uns ganz. Nicht hier allein, an jedem Orte umstral' uns deiner ew'­gen Wahrheit Glanz; in Lieb' und Glauben froh uns dir zu weihn, dein Tempel, Heil'ger, überall zu seyn.

Mel. O liebster Jesu, was hast zc.

14. Dies ist der Tag, zum Segen eingeweihet. Ihn

feyert gern, wer deiner, Gott, sich freuet. O laß auch mich mit Freuden vor dich treten, dich anzubeten.

2. Dich rühmt der Lobge­sang der Himmelsheere. Auch unser Tempel schallt von dei­ner Ehre. Laß Aller Lob, laß das Gebet von Allen dir wohlgefallen.

3. Wie freu' ich mich die Stätte zu begrüßen, wo heilis ger Erkenntniß Quellen flie­ßen, und wo dein Ruhm, o Herr, von tausend Zungen froh wird besungen.