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Schönburgisches Gesangbuch nebst beigefügtem Gebetbuche : auf hohen Befehl herausgegeben
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Vermischte Lieder.

beur, muß die Nacht vergehen. Mensch, dein Heil zu werden? O wie weicht da alles Leid, wo Sprich, weß du dich zu rühmen du gnädig wohnest und mit hast? Bracht' er sich nicht zum Muth und Freudigkeit Glau- Opfer dar, als Jeder Gottes bige belohnest. Feind noch war?

9. Jesu, weiche nicht von mir, 4. Aus Gnaden that er's; reiche mir die Händ, daß auch freut euch, Sünder! Wenn ihr ich den Weg zu dir einst beglückt nur wahre Buße thut und vollende. Hilf, weil ich auf Er glaubt, so seid ihr Gottes Kinz den bin und mit Noth umgeben, der, ihm wohlgefällig durch sein daß ich stets nach deinem Sinn Blut. Welch Heil, das uns glauben mög' und leben. Gott geben kann! Aus Gnaden 10. Lehr' einst in der Todes- nimmt er Sünder an. nacht, wenn die Augen brechen, 5. Aus Gnaden! Aber, Súna mich dein Wort: ,, Es ist voll- der, hüte dich vor dem Miß­bracht!" auch im Glauben spre: brauch seiner Huld, und häufe chen. Hilf, daß ich mein Va- nicht, weil seine Güte so wun Hilf terland dann im Geist' erblicke, dervoll ist, Schuld auf Schuld; und mich in des Vaters Hand denn wer auf sie zu freveln ew'ge Wonn' erquicke. wagt, dem ist ihr Trost und Heil versagt.dnd bis

Die Seligkeit aus Gnaden.

6. Ergreif mich denn mit Vas terarmen! Gott! rette mich, Mel. Wer nur den lieben Gott- gieb Glauben, gieb auch Heis

968, Aus [ us Gnaden soll ich ligkeit durch dein Erbarmen, zu

selig werden, und allen Pflichten Kraft und Tried, nicht durch meiner Werke Werth. daß meine Seele dir getreu im Welch Heil, daß Gott mich schon Glauben, bis zum Tode, sei. auf Erden für seiner Gnade 7. Auš Gnaden hilf mir rin­Kind erklärt! Durch meinen gen, streiten und überwinden; Heiland soll ich rein, aus Gna- tritt herzu, wenn meine matten den ewig selig, sein. Füße gleiten, und decke meine 2. Aus Gnaden! Denn wer Mängel zu. Denn du belohnst kann verdienen, was Sündern den Glauben, auch der Gnade Gottes Sohn erwarb, als er zu redlichen Gebrauch. Gottes Ehr' und ihnen zum Heil 8. Aus Gnaden einst von die und zur Versöhnung starb? Nahm erhoben in deinen Himmel, will er nicht Aller Sündenschuld auf ich dann, mit allen Heiligen, sich allein, und blos aus Huld? dich loben, mehr, als ichs hier,

3. Aus Gnaden trug er ja in Schwachheit, kann. Dann auf Erden der Strafen Gottes bin ich ganz gerecht und rein, ganze Last. Was trieb ihn, und ewig selig, ewig dein.

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