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Schönburgisches Gesangbuch nebst beigefügtem Gebetbuche : auf hohen Befehl herausgegeben
Entstehung
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Vermischte Lieder.

3. D Herr Gott! gieb uns dei: 4. Hier, Gott! bekennen wir nen Fried, durch Jesum deinen im Staube dir unsrer Uebertre: Sohn, bitten wir, Hallelujah. tung Schuld. Du bist gerecht, Mach dich auf, Herr, hilf uns, doch unser Glaube vertrauet nur um deiner Güte willen, denn auf deine Huld. Wir, tiefge: unsre Seele ist gebeugt zu der beugt durch Furcht und Schmerz, Erden. wir hoffen auf dein Vaterherz. ( 4. Denn Niemand ist, der 5. Wir fliehen hin zu deinem uns helfen oder beschützen kann, Sohne, der unsrer Sünden in diesen gefährlichen Zeiten, Strafen litt. Um unsers Mitt denn du, Herr, unfer Vater lers willen schone, der uns und Gott. Hallelujah. durch seine Huld vertritt! Er 5. Gieb unsrer Herrschaft und duldet hat er unsre Pein, er ist aller Obrigkeit Fried' und gutRe: dein Sohn und wir sind sein. giment, daß wir unter ihnen ein 6. Sein Blut, Herr, ist für geruhig und stilles Leben führen uns geflossen; er hats zum mögen, in aller Gottseligkeit Opfer dir geweiht. Dieß theure und Ehrbarkeit, Amen.) Blut, für uns vergossen, ruft Am allgemeinen Bußtage. Erhör' es; denn du hast ja doch jetzt noch um Barmherzigkeit.

Mel. Wer nur den lieben Gott- so oft verschonet, schone noch.* 961. ir liegen hier zu 7. Verschon' uns noch mit deinen Füßen, odeiner Strafe! Wir haben und Gott von großer Güt' und Treu, von dir verirrt. Drum such und fühlen Jeder im Gewissen, uns, wie verlorne Schafe, als wie reif zur Strafe Jeder sei. Ach ein erbarmungsvoller Hirt! Ere gebst du mit uns ins Gericht, folgreif uns, deine Huld ist groß; bleibt vor dir kein Sünder nicht. führ' uns zurück in deinen 2. Du bist gerecht und wir Schoos. sind Sünder; wie wollen wir 8. Wir flehn voll Reu, las vor dir bestehn? Wir bösen ab uns nicht sterben. Laß Hunger gefallnen Kinder, die wir nicht nicht, nicht Schwert, noch deine Wege gehn! Wir, von der Pest dein reuevolles Volk ver Sünde Joch beschwert, sind derben, das sich auf deine Huld Alle deiner Strafe werth.

verläßt. Entzieh auch deines Wortes Licht und seinen Trost der Kirche nicht.

3. Doch, Vater, denk an dei nen Namen, o denk an deines Sohnes Tod! Du hast, wenn 9. Gieb Friede, Gott, in Sünder wieder kamen, dich ihrer deinem Lande, gieb reine Luft stets erbarmt, o Gott! Geb' auch und gute Zeit und Heil in einem nicht mit uns ins Gericht! Dusjeden Stande, und fördre die Ge willst der Sünder Tod ja nicht. rechtigkeit, Kron' unsre Felder

Durch

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