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Schönburgisches Gesangbuch nebst beigefügtem Gebetbuche : auf hohen Befehl herausgegeben
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Lieder auf jeden Sonntag.

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men Gut's erweiset, läßt mir 2. Er hat es uns zuvor ge= es selbst geschehn." sagt und einen Tag bestellt;

6. Doch, was für Blitze schie- er kömmt, wenn Niemand nach ßen auf die zur linken Hand! ihm fragt, wenn man ihn fer­Sie werden hören müssen: ,, Ich ne hält!

hab' euch nie erkannt! Geht, 3. Wer legt, als ein getreuer gehet hin, Verfluchte! von mei- Knecht, die Rechnung zeitig nem Angesicht. Die Liebe, die bei, daß, wenn sein Herr ich suchte, zeigt' euer Wandel kommt, er gerecht und lobenss nicht! würdig sei?

7. Dann gehen die Gerechten 4. Wer giebt sein Pfund auf ins ew'ge Leben ein, und jenen Bucher hin und schafft, was Sündenknechten wird ew'ge ihm gebührt, daß ihn, zum Schmach und Pein. Was ern- ewigen Gewinn, die Gnadens ten die für Freuden, die Got tron' dort ziert?

tes Antlik sehn! Was fühlen die für Leiden, die zur Ver­dammniß gehn!

5. Wer schmückt sich recht, wer ist bereit, wenn einst des

8. Laß, Jesu! dein Gerichte Menschen Sohn erscheint in ſet= mir stets vor Augen sein, daß ner Herrlichkeit, zu nahen seis ich dein Angesichte dereinst nicht nem Thron?

möge scheun.

Laß all' mein 6. Wer hält die Lampe rein Thun und Leben aus wahrem und voll? Wem brennt sein Glauben gehn, und mir das Glaubenslicht, daß, wenn der Zeugniß geben, ich werde wohl Aufbruch werden soll, ihm dann bestehn. nicht Del gebricht?

9. Ach, komm doch, mein 7. So wach denn auf, mein Erlöser, in deiner Herrlichkeit! Herz und Sinn, und schlumm­die Welt wird immer böser; ore nun nicht mehr! Er kommt, Fürze diese Zeit! Laß mich die der Bräut'gam kömmt! Sieh Stimme hören: Kommt, ihr hin! er kömmt, mit ihm sein Gesegneten!" so werde ich dich Heer! ehren mit allen Heiligen.

Am 27. Sonntage nach

Trinitatis.

Mel. Nun sich der Tag geendet- 958. Der Herr bricht ein

8. Der Tag der Rache nå­hert sich, er selbst kommt zum Gericht! Du, meine Seele, růste dich, steh' und verzage nicht!

9. Erwach' und bet', dein Heil ist groß, das Jesus dir

zur Mitternacht, gebracht! Genieß, von Dank

jetzt scheint noch Alles still. Derfüllt, das Loos, das er dir zus Elend, daß fast Niemand wacht, gedacht. noch ihm begegnen will!

10. Hilf, Jesu! meiner

Schwach­