Sonntag.
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feufzt mein Herz zu dir. Da wirst 2. Es freue meine Seefe, ich, hin du Lehrer mir und Tröster; da kann in dein Haus zu gehen. Dein göttlich
ich mich, ich dein Erlöster, Gott- Wort erleuchte mich; laß schmecken Heiland, deiner Liebe freu'n, da tern' mich und sehen, wie freundlich du, ich dir ergeb'ner seyn! mein Bater, bist, wie dein Geseß nur Liebe ist, und selig, wer dir fotget!
7. Die Schriften Gottes still zu le fen, ist heut' mein Glück und meine richt. Wie blind wär ich, allweises Wesen, verwürf' ich diesen unterricht! Nein, nein, mit einfaltvoller Seele erforsch ich, Bater, die Befehle, die lauter Licht und Leben sind, mit Dank und Demuth, als ein Kind!
8. Und sammeln sollst du in der 4. Gib, daß des Geistes Wort und Stille, mein Geist, vor deinem schö- Kraft mein ganzes Herz durchdringe, pfer dich! Da frage dich: was sucht und ich treu und gewissenhaft, was mein Wille? Was quält, und was er mich lehrt, vottbringe. Laß mich belustigt mich? Da, da ergründe dein durch seinen Unterricht stets eifriger Bestreben! Wieg' alle Réden! Prüf' in meiner Pflicht, im Glauben stärs dein Leben! Da, Seele, wenn du red: ker werden! licy bist, vergleiche dich mit Jesus Christ!
9. Da, da vergiß nicht deine Sünden, die du vielleicht noch nie bereut, mit tiefer Reue zu empfinden, bis Gott dein traurend Herz erfreut. Da, da erwäg' des Baters Güte; da dank'
mit Freude, mein Gemüthe, dem Ba ter der Barmherzigkeit! Ja, tief im Staube dank ihm heut'!
mir den Weg zum Himmel zeigen, dann 3. Dann, wann der Wahrheit Lehrer laß mein Herz empor zu dir in heißer Andacht steigen. Gib Lernbegier, Luft und Verstand, daß mir dein Wille recht bekannt, dein Rath mir heilig werde!
5. So wird dein Tag, o Bater, mir ein Tag des Segens werden; so seh ich und empfind in dir den Himmel schon auf Erden, so werd' ich nach der Prüfungszeit zur Ruh' in deiner Ewigkeit, zu deinem Auschau'n kommen!
Mel. Aus deiner Quelle, Schö pfer ze.
10. Und ferne foll von meinent Mun
18.
de heut' jede eitle Rede seyn. Nein, nem Thor tritt unser Feiertag hers eht, aus des Himmels goldteine Gott bestimmte Stunde will ich
dem Tand der Erde weih'n. Kein vor der Tag des Herrn! Sein Ans Weltbesuch soll mich zerstreuer;; mit gesicht umstrahlet hohes Himmelsticht. Frommen soll mein Herz sich freuen; und blieb' ich einsam und allein, in dir, Gott, würd' ich fröhlich seyn!
2. Wohl heißest du ein Tag des Herrn! Er fabte und erquickte gern; und heiligte in Licht und Kraft die nied're Erdenpilgerschaft.
11. Als sanfter, brüderlicher Tröster, will ich, Bertaff'uer, zu dir geh'n; o mehr als je, du Hülfentblößter, sou heut' mein Herz dir offen stev'n! Mit Freuden will id), Franker, eilen, um deinen Schmerz mit die zu theilen! Du sollst in meinen Armen rub'n! denn Sabbathsfei'r ist Gutes thun.
12. Tag des Herrn! du Tag der Wonne, du Tag des Segens für mein Herz! zur Andacht ruf die Morgen: 5. Ein Engel Gottes, bringest du sonne, und zieh' die Seele himmel: der stillen Erde Fried' und Ruh', und wärts! Gott! segne meine Andachts- schwebest auf der Himmelsbahn den stille; erfüll' mit deines Geistes Fülle, Mühetagen hehr voran! mit deines Angesichtes Glan; mich heut', o Jesus Christus, ganz!
3. Sey uns willkommen, Tag der Ruh! Den Müden hauchst du Labung zu; du senkest Andacht in das Herz, und hebt es fröhlich himmelwärts.
4. Du bist der Sonne Tag und Bild! wie sie mit Glanz die Erde füllt, so veut dein holdes Angesicht dem Höhern Sinne Freud' und Licht.
6. hebe du mein sehnend Herz zur Geisterheimath himmelwärts! Einst, durch der Morgenröthe Thor, ein Ens
Mel. Es ist ein Gott! stumme 2c. Mel. Dir, dir, Jehova, will ich ze. 17.9 am Tage deiner Ehre! Gie, das ich) 19. Wir fingen hier der Undacht
Heiliger, zu dir,
heut' mit Lernbegier dein Wort er: Lieder, von Erdenlaft und Erdentande kenn' und höre! Laß diesen Ruhetag fern; verbunden, wie des Leibes Glie: allein dir, o mein Gott, geheiligt der, wir, frohe Unterthanen Eines jenu; geheiligt deinem Rahme! Herrn. Gestärkt, geweiht erhebet fich
Vergel, schweb' auch ich empor.


