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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Gebete zur Hausandacht [und] Der kleine Catechismus D. M. Luthers
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Die Haustafel.

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ein Haushalter Gottes, nicht ein Weinfäufer, nicht häffig nicht unehrliche Handthierung treiben, sondern gelinde nicht haderhaftig, nicht geizig, der seinem eigenen Haus wohl fürstehe, der gehorsame Kinder habe, mit aller Ehr barkeit nicht ein Neuling, der ob dem Worte halte, da gewiß ist, und lehren kann, auf daß er mächtig sey zu ermahnen durch die heilsame Lehre, und zu strafen di Widersprecher. 1. Tim. 3, 2. Tit. 1, 6.

Was die Zuhörer ihren Lehrern und Seel­

forgern zu thun schuldig sind.

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sfet und trinket, was sie haben, denn ein Urbeiter if seines Lohnes werth. Luc. 10, 17.

Der Herr hat befohlen, daß die, so das Evangelium ver kündigen, sollen sich vom Evangelio náhren. 1 Cor. 9, 14 Der unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mi allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet: Irret euch nicht Gott låsset sich nicht spotten. Gal. 6, 6. 7.

Die Weltesten, die wohl fürstehen, die halte man zwic facher Ehre werth, sonderlich die da arbeiten im Wort und in der Lehre. Denn es spricht die Schrift: Du soll dem Ochsen der da drischet, das Maul nicht verbinden 1 Timoth. 5, 17. 18.

Wir bitten euch, lieben Brüder, daß ihr erkennet, di an euch arbeiten, und euch fürstehen in dem Herrn, uni euch vermahnen, habt sie desto lieber, um ihres Werk willen, und seyd friedsam mit ihnen. 1 Theff. 5, 12. 13.

Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen, denn si wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafin geben sollen, daß sie es mit Freuden thun und nicht mi Seufzen, denn das ist euch nicht gut. Hebr. 13, 17.

Bon der weltlichen Obrigkeit.

edermann sey Unterthan

über ihn hat.

der Obrigkeit, die Gewal Denn es ist keine Obrigkeit ohne vor Gott. Wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott geordnet Wer sich nun wider die Obrigkeit seßet, der widerstrebe Gottes Ordnung. Die aber w.derstreben, werden über sich ein Urtheil empfahen. Denn sie trågt das Schwer nicht umsonst, fie ist Gottes Dienerin, eine Rácherin zu Strafe über den, der Böses thut. Rom. 13, 1. 2. 3.

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