haks
9
5. Mein eigner Geist kann sich leicht hintergehen. Dein Wort ist wahr, es bleibet ewig stehen. Erforsch ich gleich dein göttlich Wesen nicht, ſo genüge mir davon dein Unterricht!
und Eigenschaften.
5. Dennoch soll mir meinen Glaubere, daß du bist, und auch für mich, nie der Thor und Spotter rauben, der vom Tugendpfade wich. Sei gleich unerforschlich mir; dennoch bleib ich stets an dir. Welten sinds, die von dir zeugen und mein Herz zum Glauben neigen.
In eigener Melodie. rhabner
16 ha
Gott! was reicht an deine Größe? Denk ich an dich, so fühl ich meine Bloße; ich fühle, Herr, daß du unendlich bist, und daß umschränkt mein forschend Denken ist.
2. Du wohnst im Licht, wozu kein Mensch kann kommen. Was haben wir von deinem Ruhm vernommen? Den kleinsten Theil von deiner Majestät, die dir ge: bührt, und über Ulles steht.
3. Dein ew'ges Seyn, dein ganz vollkommnes We sen; das, was du wirkst, und was dein Rath erlesen, ist viel zu hoch für menschlichen Verstand: von Engeln silbft wird es nie g nz erkannt.
4. Wie sollt ich denn, ich Staub, mich unterwinden, Unendlicher, dich völlig zu
ergründen? mache mich 17 Gr ist der Gott solchem Dunkel frei, Sott Er
In eigener Melodie. ott mein Lied!
von
daß mir dein Wort des der Stå ke; groß ist sein Glaubens Richtschnur sei. Nam', und groß sind seine Wer
5
6 Von dir, durch dich, zu dir sind alle Dinge; gib, daß ich dir mich selbst zum Opfer bringe Begreif ich's nicht, wie du die Welt regierst, so sei mir's g'nug, daß du mich selig führst.
7. Einst wirst du dich mir näher offenbaren, einst werd ich mehr von deinem Rath erfahren, wenn ich nur dem, was mich dein Wort gelehrt, geglaubt, gefolgt, und treu dich hier verehrt.
8. Drum hilf, daß ich mit Ehrfurcht vor dir wandle; in allem Thun nach deinem Willen handle: zufrieden
sei, wie du mich hier regierst, bis du mich einst zu deinem Himmel führst.
9. Dann werd ich dich im hellern Lichte sehen, froh in dir, dein ewig Lob und erhöhen! Herr! groß, und zeigst es mit der du bist That, Huld, an Macht und Rath. unendlich groß an


