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3. Ach daß auf Deinen Händen auch wir ein Pläßchen fänden beim
lieben Jesuskind! Du läsfest Plaß uns finden, wenn wir nur rein von Sünden und fromme Kinder find.
4. Dein Kind winkt allen Frommen, durch Dich zu Ihm zu kommen; sie hören Deine Stimm': ,, Hört, was euch Jesus lehret, thut, was von Ihm ihr höret, und folg't in Liebe Ihm.
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5. Wie ist Dein Wort voll Milde! Ach hier vor Deinem Bilde sei der Entschluß gefaßt: Wir wollen Jesum lieben, und seine Lehren üben, wie Du geübt fie haft.
6. Wenn Deines Sohnes Willen wir immer treu erfüllen, dann bift uns Mutter Du, und führest, wenn wir sterben, als seines Reiches Erben uns Deinem Sohne zu.
17. Frommes Verlangen.
Gemüthlich.
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1. So ger- ne möcht' ich leben, daß al= le Welt mich ehrt: Der
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Vater und die Mut- ter, und wer mich Gu- tes lehrt!
2. Sie nennen mir die Tugend, die sei so ehrenwerth; darum ist sie das Eine, was so mein Herz begehrt.
3. Ich soll gehorsam bleiben, soll alles Böse scheu'n; soll alles Gute lieben, so wär' die Tugend mein.
4. Komm, holde Tugend, mache mein Herz geschickt dazu! Daß ich das e Böse scheue, das Gute immer thu!
5. Auch soll ich treulich beten, daß Gott mein Beistand sei. Hilf, lieber Gott, ich bete: Erhalte mich getreu!
6. So segne mein Verlangen, so segne, was ich thu'! Mein freudigster Gedanke, Du lieber Gott, bist Du!


