II.
Weihnachten.
9. Ich aber, dein geringster Knecht, ich sag es frei und mein es recht: ich liebe dich, doch nicht so viel, als ich dich gerne lieben will. Halleluja.
10. Der Will ist da, die Kraft ist klein; doch wird dir nicht zuwider sein mein armes Herz, und was es kann, wirst du in Gnaden nehmen an. Halleluja.
11. Darum hab ich so guten Muth, du wirst auch halten mich für gut; o Jesu Christ, dein frommer Sinn macht, daß ich so voll Trostes bin. Halleluja.
12. Bin ich gleich Sünd und Laster voll,
hab ich gelebt nicht wie ich soll,
Bery,
11
ei kommst du doch deswegen her, daß sich der Sünder zu dir kehr. Halleluja.
13. So faß ich dich nun ohne Scheu: du machst mich alles Jammers frei, du trägst den Zorn, du würgst den Tod,
verkehrst in Freud all Angst und Noth.
Halleluja.
14. Du bist mein Haupt, hinwiederum bin ich dein Glied und Eigenthum, und will, so viel dein Geist mir gibt, stets dienen dir, wie dirs beliebt. Halleluja.
12.
Weise: Vom Himmel hoch da komm ich her.
2. Die Völker haben dein geharrt, bis daß die Zeit erfüllet ward, da sandte Gott von seinem Thron das Heil der Welt, dich seinen Sohn.
15. Ich will dein Halleluja hier mit Freuden singen für und für, und dort in deinem Ehrensaal Solls schallen ohne Zeit und Zahl Halleluja.
1. Dieß ist der Tag, den Gott ge- macht, sein werd in
aller Welt gedacht, ihn prei- se, was durch Je- sum Christ
fre
im Himmel und auf Erden ist.
3. Wenn ich dieß Wunder faßen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still,
er betet an, und er ermißt, daß Gottes Lieb unendlich ist.


