2
ze- 1
f
f
I. Advent.
2.
Weise: Balet will ich dir geben.
1.
Wie soll ich dich em- pfan- gen, und wie be- gegn' ich dir? ( 0 al- ler Welt Ver- lan- gen, o mei- ner Seelen Zier!
O Je- su, Je- su, se te mir selbst die Fa- ckel bei,
damit, was dich er- gö
2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin; und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis, und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß.
- te, mir kund und wis- send ſei.
3. Was hast du unterlaßen zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid,
als mir das Neich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht.
4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich lbs; ich stund in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren, und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdisch Reichthum thut.
5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt, als das geliebte Lieben, damit du alle Welt
in ihren tausend Plagen und großen Jammerslast, die kein Mund aus kann sagen, so fest umschlungen hast.
6. Das schreib dir in dein Herze, du herzbetrübtes Heer,
bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr;
seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Thür, der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier.
7. Ihr dürft euch nicht bemühen noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht;
er fommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust, all Angst und Noth zu stillen, die ihm an euch bewußt.


