Episteln
Evangelium, Matth. 11, v. 25-30.
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dir. Alle Und Nie
u derselbigen Zeit antwortete Jesus, und sprach: Ich preise dich, Vater und Herr Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast, und hast es den Unmündigen offenbaret. Ja, Vater, denn es ist also wohlgefällig gewesen vor Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. mand kennet den Sohn, denn nur der Vater; und Niemand kennet den Vater, denn nur der Sohn, und wem es der Sohn will offenbaren. Kommet her zu mir Alle, die ihr mühselig und beladen seid: ich will euch erqui cken. Nehmet auf euch mein Joch, und lernet von mir, denn ich bin sanftmüthig und von Herzen demüthig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
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Am Tage der Verkündigung Mariä. Epistel, Jesaias 7, v. 10-16.
Und nd der Herr redete abermals zu Ahas, und sprach: Fordere dir ein Zeichen von dem Herrn deinem Gott, es sei unten in der Hölle, oder droben in der Höhe. Aber Ahas sprach: Ich will es nicht fordern, daß ich den Herrn nicht versuche. Da sprach er: Wohlan, so höret ihr vom Hause David: Ists euch zu we nig, daß ihr die Leute beleidiget, ihr müsset auch meinen Gott beleidigen? Darum so wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger, und wird einen Sohn gebären, den wird sie heiz Ben Immanuel. Butter und Honig wird er essen, daß er wisse, Böses zu verwerfen, und Gutes zu erwählen. Denn ehe der Knabe lernet Böses verwerfen, und Gu tes erwählen, wird das Land, davor dir grauet, verlass sen sein von seinen zween Königen.
Evangelium, Lucä 1, v. 26-38.
Und im ſechsten Monat ward der Engel Gabriel gefandt von Gott in eine Stadt in Galiläa, die heißet Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertrauet war einem Manne, mit Namen Joseph, vom Hause David, und die Jung


