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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Der kleine Catechismus D. M. Luthers [und] Gebete zur Hausandacht
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und Evangelien.

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nes Willens, in allerlei geistiger Weisheit und Verstand; daß ihr wandelt würdiglich dem Herrn, zu allem Ge= fallen, und fruchtbar seid in allen guten Werken. Und wachset in der Erkenntniß Gottes, und gestärket werdet mit aller Kraft, nach seiner herrlichen Macht, in aller Geduld und Langmüthigkeit mit Freuden. Und danksa­get dem Vater, der uns tüchtig gemacht hat zu dem Erb­theil der Heiligen im Licht; welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsterniß, und hat uns verseßet in das Reich seines lieben Sohnes, an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, nämlich die Vergebung der Sünden.

Evangelium, Matth. 9, v. 18-26.

Da Jesus solches mit ihnen redete, siehe, da kam der Obersten einer, und fiel vor ihm nieder, und sprach: Herr, meine Tochter ist jetzt gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig. Und Je­sus stand auf, und folgete ihm nach, und seine Jünger. Und siehe, ein Weib, das zwölf Jahre den Blutgang ge­habt, trat von hinten zu ihm, und rührete seines Kleides Saum an. Denn sie sprach bei sich selbst: Möchte ich nur sein Kleid anrühren, so würde ich gesund. Da wen­dete sich Jesus um, und sah sie, und sprach: Sei ge­trost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und das Weib ward gesund zu derselbigen Stunde. Und als er in des Obersten Haus kam, und sah die Pfeifer und das Getümmel des Volks, sprach er zu ihnen: Weichet! denn das Mägdlein ist nicht todt, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. Als aber das Volk ausgetrieben war, ging er hinein, und ergriff sie bei der Hand; da stand das Mägdlein auf. Und dies Gerücht erscholl in das­selbige ganze Land.

Am XXV. Sonntage nach Trinitatis.

Epistel, 1. Thess. 4; v. 13-19,

Wi ir wollen euch aber, lieben Brüder, nicht verhalten, von denen, die da schlafen, auf daß ihr nicht trau­rig seid, wie die Andern, die keine Hoffnung haben. f 5 Denn