und sein
Erd und Himmel mag ver gehn; was er zusagt, muß geschehn.
3. Nicht auf Menschen will ich bauen. Wie betrüglich ist die Welt! Meinem Gott will ich vertrauen, der, was er gelobt, auch hält. Er, ein Feind der Heuchelei, ist wahrhaftig, ist getreu.
In eigener Melobie.
4. Dräut die Welt mir, 31( b) Gott ist getreu!
mich
zu
folgt mich, will ich mich immer auf den Herrn verlassen: er erbarmt doch meiner sich. Denn er blei bet immerdar, was er ist und was er war.
5. Scheint auch er mich nicht zu achten und verbirgt sein Angesicht; läßt mich rufen, läßt mich schmachten: so vergißt er mich doch nicht: denn er bleibet immerdar, was er ist und was er war.
6. Friede will er mit mir halten, wenn sich auch die Welt empört; ihre Liebe mag erkalten, bleib ich meis nem Gott nur werth. Er, der meinen Kummer stillt, bleibt mir immer Sonn und Schild.
Wesen.
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8. Ihm allein will ich vertrauen, will auf diesem Felsen ruhn, will mein Glück auf ihn nur bauen, was er sagt, wird er auch thun! Erd und Himmel mag vergehn: ewig wird sein Bund bestehn.
7. Er, der Herr, ist mein Erbarmer; so hat er sich selbst genennt; das ist Trost genug: ich Armer werde nie von ihm getrennt. Er will meine Zuflucht sein; sollte nicht mein Herz sich freun?
sein Vaterherg verläßt die Seinen nie. Gott ist getreu. Im Wohlsein und im Schmerz erfreut und schüßt er sie. Mich decken seiner Almacht Flügel. Stürzt ein, ihr Berge, fallt, ihr Hügel: Gott ist getreu!
2. Gott ist getreu! Er ist mein treuster Freund! Dieß weiß, dieß hoff ich fest: ich bin gewiß, daß er mich keinen Feind zu hart vers suchen läßt. Er stärket mich nach seinem Bunde in meiner Prüfung trübster Stunde. Gott ist getreu!
3. Gott ist getreu! Er thut, was er verheißt. Er sendet mir sein Licht. Wenn dieses mir den Weg zum Leben weist, so irr und gleit ich nicht. Das Lafter foll mich nicht belügen, mich um den Himmel nicht bes trügen. Gott ist getreu!
4. Gott ist getreu! Er handelt väterlich, und was er thut, ist gut. Auch Trübfal


