und sein Wesen.
11
dein herrlich großes Wesen in deinem Willen übe! Dann ändert sich zu feiner Zeit. Du bleibst slets, was du gewesen. Laß dieß meinen Geist beleben, ehrfurchtsvoll dich zu erheben.
o Herr, wirds meiner Sees len nie an wahrem Wohlsein fehlen.
2. Ewig und unwandelbar ist, o Gott, dein hohes Wissen; was dir einmal Wahrheit war, wird es ewig bleiben müssen. Niemals kann dein Ausspruch fehlen. Laß mich ihn zum Leitstern wählen!
3. Herr! du bist kein Menschenkind, daß dich ets was reuen sollte; immer bleibst du gleichgesinnt. Was dein Rathschluß vors mals wollte, willst du noch. O hilf uns allen thun nach deinem Wohlgefallen!
Mel. Erhabner Gott
feind; wehe denen, die sie 19 Herr, Gott, du biſt
lieben.
Ewig bleibst du derer Freund, die, was recht und gut ist, üben. Laß uns darin schon auf Erden deis nem Bilde ähnlich werden.
5. Deine Worte trügen nicht. Du bist ewig der Getreue, der da hält, was er verspricht. D, daß dieß mich stets erfreue! Laß nur dei nen Geist mich treiben, dir, Herr, auch getreu zu bleiben.
7. Erd und Himmel wird vergehen; alle Welt wird mich verlassen. Nur durch dich kann ich bestehen. Deine Hand wird mich umfassen, wann ich nun von hinnen scheide. Ewig bist du meine Freude.
8. Laß mir doch zu jeder Zeit, Herr des Himmels und der Erden, diese deine Ewigkeit einen starten Ans trieb werden, dich zu lieben, dir zu trauen und mein Glück auf dich zu bauen.
6. Stets ist Wohlthun deine Lust, ewig währet deine Liebe. Wohl mir, wenn ich auch mit Lust mich
Zeiten, denn du bist Gott in allen Ewigkeiten. Du warst es schon, eh Erd und Himmel ward, eh noch dein Ärm sich uns geoffens bart.
2. Was bin ich, Herr, und alle Menschenkinder? Staub ist vor dir der Heis lige, der Sünder. Wie schnell entflieht das Leben doch von mir! Du, Höchster, du nur bleibest für und für.
3. Du hast vorhin die Erde zubereitet; dein Arm hat, Gott, den Himmel auss gebreitet. Doch sie vergehn, 26
vers


