Wir Heinrich, von Gottes Gnaden
Bischof und Abt zu Fulda, des heiligen römischen Reichs Fürst, Ihrer Majestät der römischen Kaiserin Erzkanzler, durch Germanien und Gallien Primas 2c.
Entbieten allen Unserem Bisthume anvertrauten Christkatholischen Untergebenen Unseren Gruß in dem Herrn.
Das künftige und ewige Leben, zu dem wir erschaffen sind, und zu dem wir uns während dieser Bilgerschaft auf Erden anschicken sollen, ist die allersüßeste Freude und Ruhe in Gott. Diese Ruhe ist nicht müßig und unthätig. Nein! sie hat ihre angenehmsten Beschäftigungen.
So geistig aber des Menschen Seele ist: so ist sie doch, so lange sie an den sterblichen Körper gebunden, außer Stand jene geistigen Beschäftigungen der Seligen zu begreifen. Pein Auge hat es gesehen, fein Ohr gehört, was Gott jenen, die ihn ( hier) lieben,( dort) zubereitet hat."( 1. Kor. 2, 9.) Weit ist dieses alles über unsere Sinne erhaben, und wir können uns nur durch sinnliche Bilder eine. geringe Vorstellung davon machen.
Daher geschah es, daß Gott, der dem Johannes und uns durch ihn einen Vorgeschmack jener himmlischen Freude geben wollte ihn in einer Erscheinung


