Adventslieder.
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haft; Mußt du mit Scham an hast du bezwungen, Ew'ges Leben deine Schwäche denken: Er, der uns errungen; Hast durch deinen vom Thron Dir gibt den Sohn, Tod Uns versöhnt mit Gott. Wird dir mit ihm auch Geistesträfte schenken.
4. Deine Majestät, König und Prophet, Will ich demuthsvoll verehren, Und auf deine Stimme hören; Denn dein Reich besteht, Wenn die Welt vergeht.
5. Laß mich dir zum Ruhm, Als dein Eigenthum, Stets nach deiner Vorschrift handeln, Und
6. Setzt dich der Tod In Angst und Noth, Wer deinen Gang durch's Todesthal wird lenken; Sieh Jesum an! Er bricht die Bahn; Gott wird mit ihm dir ew'ges Leben schenken.
7. Wirf, blöder Sinn, Die Sorgen hin, Die dich in's Meer der Traurigkeit versenken! Dein Heil ist da! Hallelujah! Wie sollt' uns Gott mit ihm nicht Alles schenken? ( 146)
4. Fehlt Weisheit dir, Um glücklich hier zu fliehen vor der schlauen Bosheit Ränken; Erzitt're nicht! Gott ist dein Licht! Er wird dir mit dem Sohn auch Weisheit schenken.
5. Gebricht es dir Bald da, mit Freuden dir nachwandeln; bald hier, Und sorgst du, wer dich Wahres Christenthum Sei mein speisen wird und tränken: O fasse höchster Ruhm! Muth! Das höchste Gut Wird mit dem Sohn dir auch die Nothdurft schenken.
6. Neiget sich mein Sinn 3u dem Eiteln hin; O dann warne meine Seele, Daß sie nicht ihr 3iel verfehle. Lente meinen Sinn Auf das Ew'ge hin!
7. 3euch zu dir mein Herz; Laß in Freud' und Schmerz Mich an deine Treue denfen, Und wenn Noth und Furcht mich fränken, O so gib im Schmerz Trost und Muth in's Herz!
8. Will des Todes Macht Und des Grabes Nacht Meine bange Seele schrecken; Laß mich deinen Schild bedecken! Führ' an deiner Hand Mich in's Vaterland!
Mel. Seelenbräutigam 2c.
9. Ew'gen Lobgesang, Preis 22. Wer ist wohl, wie du, und Ruhm und Dank Bring' ich Stifter wahrer Ruh, Jesu, Freund dann in jenen Höhen Wo ich werd' der Menschenkinder, Retter der am Throne stehen, Jesu, treuster verlornen Sünder? Licht und Freund, Ewig dir vereint! Seelenruh' Fließt von dir uns zu.
( 49. 136)
2. Herr der Herrlichkeit! 3ur mel. Sohn, der uns verheißen war 2c. Zeit Kamst du uns zum
Heil auf Erden; Warst zur Dul- 23. Heiland, der verheißen
dung der Beschwerden Unsrer war, Den die Jungfrau uns geNiedrigkeit Großmuthsvoll be- bar; Friedefürst, Rath, Kraft reit. und Held, Komm, du Heiland
3. Keine Furcht der Welt aller Welt! Schreckte dich, o Held! Todesmacht 2. Der du warst vor aller Zeit,


