JEfu Chrifti.
glanbens in mir jugericht, Wie schön find deine strahlen!
5. Ich sehe dich mit freuden an, Und fan mich nicht satt sehen. Und weil ich nun nicht weiter kan: Eo thu ich, was geschehen. O! daß mein sinn ein abgrund wår, Und meine feel ein weites meer, Daß ich dich möchte fassen.
6. Bergönne mir, o JEfulein, Daß ich dein mündlein füffe, Das mündlein, das den süssen wein, Auch milch und honig flüsse Beit übertrifft in seiner fraft, Es ist vou labsal, stård und faft, Der mard und bein erquicket.
7. Wenn oft mein herg im leis be weint, Und feinen troft fan finden; Da ruft mirs zu: Ich bin dein freund, Ein tilger deiner fünden. Was traureft du, mein brüderlein?( schwesterlein) Du folft ia guter dinge seyn, Ich zah. le deine schulden.
8. Wer ist der meister, der als hier Nach würden aus fan strei chen Die handlein, so dis kindlein mir Beginnet juzureichen? Der Schnee ist hell, die milch ist weiß; Berlieren doch beyd ihren preis, Wenn diese handlein blincken.
9.Wo nehm ich weisheit und verstand, Mit loben zu erhöhen Die äuglein, die so unverwandt Nach mir gerichtet sehen? Der volle mond ist schön und klar, Schön ist der güldnen sternen schaar: Dein' duglein sind viel schöner.
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10. D, daß doch so ein lieber fern Sol in der frippen liegen! Für edle finder groffer herrn Gehören güldne wiegen. Ach! heu und stroh ist viel zu schlecht, Gammt, feiden, purpur waren recht, Diß findlein drauf zu legen.
11, Nehmt weg das stroh, nehmt weg das heu, Ich wil mir blumen holen, Daß meines Heis lands lager sey Auf frången und violen. Mit rosen, nelden, ross marin Aus schönen gårten wil id) ihn Bon oben her bestreuen.
12. 3ur seiten wil ich hier und dar Viel weisse liljen stecken, Die follen seiner dualein paar Im schlafe sanft bedecken: Doch liebt vielmehr das dürre graß Diß Findelein, als alles das, Was ich hier nenn und dencke.
13. Du frageft nicht nach luft der welt, Noch nach des leibes freuden: Du hast dich bey uns eingestellt An unser flat zu leie den. Euchfi meiner feelen herre lichkeit Durch dein selbft eignes hergeleid. Das wil ich dir nicht wehren.
14. Eins aber, hoffich, wirft dn mir, Mein Heiland, nicht verfagen, Daß ich dich möge für und für, In, bey, und an mir tragen: So laß mich doch dein kripplein seyn; Komm, fomm, und lege bey mir ein Dich und all deine freuden.
15. 3war sol ich denden, wie gering


