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Wernigerödisches Gesang-Buch, Begreifend 852 : geistreiche so wol Alte als Neue Auserlesene Lieder ; mit den Noten der unbekannten Melodeyen u. einem Kleinen Gebet-Buch versehen ... ; [nebst] Nachlese
Entstehung
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Don der Geburt

3. JEfu, wie fol ich dir dan cken? Ich bekenne, daß von dir Meine feligkeit herrühr: So laß mich von dir nicht wandken, Nim mich dir zu eigen hin; So em pfinder herg und finn Freude, freude über ic.

4 JEfu, nimm dich deiner glieder Ferner in genaden an. Schende, was man bitten kan, Bu erquicken deine brüder. Gib der gangen christen schaar Friede und ein fel'ges jahr. Freude, freude über freude! Christus weh, ret allem leide. Wonne, wonne über wonne! Er ist die genadens sonne.

5. Hätte vor der menschen or. den Unser heil Einen greul: 2 år er nicht mensch worden. Hått per luft zu unserm schaden: En so würd Unsre burd Er nicht auf sich laden.

22.

Mel. Warum folt ich mich. Nilich fol mein herge sprin, gen Dieser zeit, Davor freud Que engel singen. Hört, hört, wie mit vollen dhoren e luft Laute ruft; Chriftus ist geboren.

Fo

2. Heute geht aus feiner fam. mer GOttes held, Der die welt Reifft aus allem jammer. GOtt wird mensch, dir mensch zu gute. GOttes find, Das verbindt Sich mit unferm blute.

3. Solt uns GOft nun fönnen haffen, Der uns gibt, Was er liebt, Uber alle maffen? GOTT gibt, unserm leid zu wehren, Seis nen Sohn Aus dem thron Sei er macht und ehren.

uns GOttes Sohn nicht lieben, Der igt fömmt, Von uns nimmt, Was uns wil betrüben?

4. Golte von uns fein gefeh. ret, Der sein reich und zugleich Sich selbst uns verehret? Solt

6. Er nimmt auf fich, was auf erden Wir gethan; Gibt sich an, Unser Lamm zu werden. Unser Lamm, das für uns stirbt, und bey GOTT Für den tod Gnad und fried erwirbet.

7. Nun er liegt in seiner Fripe pen Ruft zu sich mich und dich, Spricht mit fuffen lippen: Laffet fabrn, o lieben brüder, Was euch quâlt, Was euch fehlt, Jch bring alles wieder.

8. Ey, so fommt und lafft uns laufen, Stellt euch ein, Groß und Flein, Eilt mit groffem baufen, Liebt den, der für liebe brennet, Schaut den stern, Der euch gern Licht und labfal gönnet.

9. Die ihr schwebt in groffen leiden, Sehet, hier Jft die thür Zu den wahren freuden. Fasst ihn wohl, er wird euch führen Un den ort, Da hinfort Euch kein creuß wird rühren.

10.Ber fich fühlt beschwert in bergen, Wer empfindt Seine fünd Und gewiffens schmerzen, Sen getroft: hie wird gefunden Der in eil Machet heil Die vers giften wanden.

11. Die