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Wernigerödisches Gesang-Buch, Begreifend 852 : geistreiche so wol Alte als Neue Auserlesene Lieder ; mit den Noten der unbekannten Melodeyen u. einem Kleinen Gebet-Buch versehen ... ; [nebst] Nachlese
Entstehung
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Advents Lieder.

ficht und leben Gesendet und ges geben, Bey euch auch Fehre ein. 2. Bereitet doch fein tüchtig Den weg dem grossen gaft: Macht seine steige richtig: Lafft alles, was er hafft: Macht alle bahnen recht: Die that lafft feyn erhöhet: Macht niedrig, was hoch stehet, Was frum ist, gleich und schlecht.

3. Ein herß, das demuth liebet, BeyGOtt am höchsen steht: Ein herk, das hochmuth übet, Mit angst zu grunde geht: Ein berk, das richtig ist, und folget GOttes leiten, Das fan sich recht berei ten, zu dem fommt JEfusChrift.

4.Ach mache du mich armen, Zu dieser heilgen zeit, Aus güte und erbarmen, HErr JESU, felbst bereit. Beuch in mein herk hinein Vom stau und von der Frippen: Co werden herk und lippen Dir ewig dandbar feyn. 8.

Un

Nun komm, der beiden Hei

Lland, Der jungfrauen find erkannt: Deß sich wundert alle welt, GOtt solch' geburt ihm be. stellt.

2. Nicht von mannsblut noch vom fleisch, Allein von dem heils gen Geift J GOttes wort wor den ein inensch, Und blüht ein frucht meibes fleisch).

3. Der jungfraun leib schwan. ger ward: Doch bleibt keuschheit rein bewahrt. Leucht herfür manch tugend schon. GOtt da war in seinem throne

4. Er ging aus der fammer sein, Dem königlichen faal so rein. GOtt von art und menfch ein held, Sein'n weg er zu lass fen eilt.

5. Sein lauf fam vom Bater her, und kehrt wieder zum Ba ter: Fuhr binunter zu der hög, Und wieder zu GOttes ftuhl.

6.Der du bist dem Vater aleich, Führ hinaus den fieg im fleisch, Daß dein ewig' GOttes: gewalt Juuns das franck fleisch erhalt.

7. Dein' frippen glångt hell und klar, Die nacht gibt ein neu licht dar: Dundel muß nicht fommen drein, Der glaub bleibe immer im schein.

Lob sey GOtt dem Vater thon, Lob sey GOtt fein'm eingen Sohn, Lob sey GOtt dem heilgen Geist, Immer und in ewigkeit.

mel. Mein Freund zerschm. 9.

Riebe, die Den himmel hat

zerrissen, Die sich zu mir ins elend niederließ! Was für ein trieb Hat dich bewegen müssen, Der dich zu mir ins jammerthal verwies? Die liebe hat es felbf gethan: Eie schaut als mutter mich In meinem jammer an.

2. Die liebe ist So groß in deis nem hergen, Daß du für mich das grösste wunder thust. Die liebe macht Dir meinetwegen sehmergen, Daß mir zu gut du unter dornen ruhsi. Onnerhörter liebes grad, Der selbst des Vaters

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