358
Abendergen
gen Anlauff des Teufels be wahret, mein täglich Brot beschehret und an Leib und Seel gesättiget, welches ich von Herzen rühme, und sage: Ich bin viel zu gering als Ier deiner, an mir erzeigten Wohlthaten. Ich bitte aber ferner, o GOtt mein HErr, du wollest mich und alle die Meinigen auch heinte diese Nacht ruhig schlafen las sen, und unter deinen göttlichen Gnadenschuß sicher vor der Gewalt und List des bösen Feindes bewahren, meine Sinne und Gedancken stillen, und alle mein Thun und Lassen in deiner Sanftmuth und göttlichem Wohlgefallen ruhig machen, damit ich in dem Licht des seligmachenden Glaubens erhalten, und in
der


