Gebett bey dem
Ervvecke Reu und Leyd und bekenne GOTT deine Sünd.
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Ich Ich armer Sünder wiederfag dem bôfen Feind, allem feinem Eingeben, Rath und That. Ich glaub in GOtt den Vattter, in GOtt den Sohn, und in GOtt den heiligen Geift. Ich glaub gântzlich, was die allgemeine Chriftliche Kirchen befilcht zu glauben. Mit diefem heiligen Catholifchen Glauben beichte und bekenne ich GOTT dem Allmächtigen, Maria, feiner hochvvûrdigften Mutter, allen lieben Heiligen, und gib mich fchuldig, daſs ich von meinen kindlichen Tagen an bis auf diefe Stund offe und viel gefündiget hab mit viel bôfen Ges dancken, Worten und Wercken und Unterlaffung vieler guten Werck, wie dann folches alles geſchehen ift, heimlich oder öffentlich, wiffentlich oder unwiffentlich, wider die zehen Gebott, in den fieben Todfunden, an den fünff Sinnen meines Leibs, wider GOtt, wider meihen Näckften und wider das Heyl meiner armen Seel. Solche und alle meine Sûnden feynd mir leyd von Grund meines Hertzens, bitte darum demüthiglich dich ewigen barmhertzigen GOrt, du vvolleft mir deine göttliche Gnad, verleyhen, mein Leben friften, fo lang, bis ich alle meine Sûnde môge demüthig beichten und bûffen, deine göttliche Hûlft erwerben und nach diefem elenden Leben die ewige Freud und Seligkeit erlangen. Derohalben klopff ich an mein fündiges Hertz und fpreche mit dem offenen Sûnder: O HERR GOTT! bis gnâdig mir armen Sinder, Amen.
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