114 Am 21. Sonntage nach Trinitatis. Hochzeitlich Kleid an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du herein kommen, und hast doch kein Hochzeitlich Kleid an? Er aber verstummete. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bin det ihm Hände und Füße, und werfet ihn in das dusserste Finsterniß hinaus, da wird seyn heulen und zähnklappen. Denn viele sind berufen, aber wenig sind auserwählet.
Epistel, V. v. 15.
So sebet nun zu, wie ihr für sichtiglich wandelt,
nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen. Und schicket euch in die Zeit, denn es ist böse Zeit. Darum werdet nicht unverständig, sondern verständig, was da sey des HErrn Wille. Und saufet euch nicht voll Weins, daraus ein unor dig Wesen folget, sondern werder voll Geistes Und redet untereinander von Psalmen und Lob gesängen, und geistlichen Liedern, singet unt spielet dem HErrn, in eurem Herzen. Und fa get Dank allezeit für alles, GOtt und dem Ba ter in dem Namen unsers HErrn JEfu Christi Und send untereinander unterthan in de Furcht Gottes.
Evangelium am 21. Sonntage nach Trinitatis, Sob. IV. v. 47. bis 54.
Und es war ein Königischer, deß Sohn la Frank zu Capernaum. Dieser hörete, daß JE
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