der Seiligen Dreyeinigkeit.
fennst mich auß- und in- Geist? Denn du auch die nen, mein Thun und Las Gedancken weiß'st, es hilft sen kommt vor dich, Gehn, vor dir kein Fliehen. Führ Stehen und Beginnen. ich gen Himmel, bist du Was ich im Bette denck da; auch in der Höll trits und dicht, siehst du von t'st du mir nah, kann dir fern, und fehleft nicht, dujmich nicht entziehen. prüfest Herz und Nie 4. Nun, grosser Gott, ren: Du kannst auch, weil deine Hand mich überwenn ich bin allein, und all kann finden, und all gerne wolt verborgen mein Thun dir ist bekannt, seyn, all meine Weg aus- so hit ich mich vor Sunspüren. den: Denn finster ist wie
2. Es ist kein Wort in Licht bey dir, was heimmeinem Mund, so ich dir lich war, kommt klar herkönnt verheelen, du HErr, für, ich kann dir nicht ent- siehst recht des Herzens- gehen. Was ich gethan, Grund, was steckt in mei- geredt, gedacht, das wird ner Seelen: Du schaffest vor deinen Thron ge= ja, was ich vollbring, wie bracht, da muß ich vor dir groß es ist, und wie gering, stehen.
ich kanns ohn dich nicht 5. HErr, meine Seel richten. Wenn aber du, erkennt dis wohl, daß du durch deine Gnad, Ver- mich haft bereitet, und wie stand mir giebst, auch Hülfein Mensch gestalt feyn und Rath, so kann ich alles soll, aus Mutter- Leib geschlichten. leitet: Durch deine Vor
3. Wie du die Deinen sorg Fleisch und Bein, und wunderlich, o GOtt! hier alle Glieder an mir seyn, pflegst zu führen, versteh dein Aug hat mich erwäh ich nicht, und lasse mich let. Da ich noch ungebloß deine Gnad regieren. bohren war, hast du schon Wo soll ich hin vor deinem Stunden, Tag und Jahr A 3 im


