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Von der Erkenntniß der Religion
6. Doch nicht genug: es Mel. Es ist das Heil uns kommen ze. ist ein Gott: zu sagen. Oft 2Du bist, o Gott, von 2.0 leugnets doch der Mensch Ewigkeit, und bleia durch sein Betragen, wenn best sonder Ende, die Welt er, als war kein Gott, in so groß, das Meer so breit, Sünden wandelt und gott- sind Werke deiner Hände. los handelt. Des Himmels Bau, der
7. Du sagst: Gott ist und Erden Laft, und was du, kennt mein ganzes Leben. Herr, geschaffen haft, lehrt Bist du ihm denn auch recht uns dein Wesen kennen. zum Dienft ergeben? St 2. Du bist voll Licht und Dank und Gegenliebe im Majestát, voll Herrlichkeit Gemüthe für seine Güte? und Stärke. Wer deine
8. Im Wohlstand tro: Größe nicht versteht, den Big, zaghaft in Beschwerden, lehren deine Werke, daß du vergittert man oft Dinge der Herr der Herren bist, dieser Erden; macht Gold daß deine Macht unendlich zum Troft; hält Fleisch für ist, im Himmel und auf seinen Retter; elende Göt Erden.
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3. Wer ist, den nicht der 9. Drum Menschen ler- Sinnen Licht auf diese Fras net, Gottes heilgen Willen, gen leitet; wer hat das Erde mit Redlichkeit und Herreich zugericht, den Himmel zenslust, erfüllen: sonst wer- ausgebreitet? Wer hat der. bet thr, beym Ruhm des Sternen großes Heer, das Glaubens, lügen; euch felbft tief und stark umdammte betrügen. Meer, so wunderbar ers
10. Laßt euch sein Wort schaffen? den Weg der Wahrheit leh: 4. Groß muß der seyn; ren: durch Glauben und unendlich reich an Weisheit, durch Liebe ihn zu ehren; Kraft und Stärke; ein Wes bis er euch einst zum Him- sen, welchem keines gleich; mel wird erheben, bey ihm der so erhabne Werke hera zu leben. vorgebracht und aufgeführt,
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