des Meßhörens.
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In allen Messen kommt Christus vom Himmel herab, verwandelt die Hostie in feinen Leib, und stellet sich durch die Macht des Priesters gleichsam als Mensch aufs neue seinem himmlischen Bater dar. Dann vor der Wandlung hat der Priester nur eine Hostie in den Händen, nach der Wandlung aber hat er wahrhaftig Chriftum in seinen Händen. Sobald Christus gegenwärtig ist, lobet, liebet, ehret er seinen Bater, danket ihm, und erweifet ihm ein unendliches Wohlgefallen. Dieß alles thut er absonderlich deßwegen, damit fein Vater nach seiner höchsten Würs digkeit gelieber und geehret werde. Dann außer der Messe ist nichts auf Erde, das durch die Gottheit so viel, als sie würdig ist, könnte gelobt und geehret werden: darum hat Christus die Meffe eingesetzt, auf das wir das kräftigste Mittel hätten Gott wirklich zu loben und zu ehren. In


