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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch der Reformirten Gemeinden in Kurpfalz
Entstehung
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Undachten und Erweckungen

find dein Wagen, und die Winde sind deine Boten, und Blize sind deine Allmachtspfeile, und Flammen, die sich schnell entzünden, find deiner Allmacht Diener. Gott, unser Gott und unser Vater! Dein Othem tödtet und beseelet, deine Stimme schlägt zu Boden und wecket auf; Deine Donnerwolken erschüttern Sichere, und sezen die Uebertretter in Angst und Unruhe; Auf deinen Befehl fallen Gebäude in Asche und erneuert sich die Erde. Ewig ist dels ne Macht und ganz unbeschränkt deine Herrlichkeit! deine Stars ke schuf und bewahret deine Werke: Was du über uns immer verhängst, zielet auf unser wahres Wohl, bewirket Gedeihen und Vortheil, gebähret unsere Wohlfahrt und unsere Glückseligs keit. Du suchest helm deine Menschenkinder, aber du suchest sie. heim als ein Vater, nicht um sie zu verderben, sondern zu erhals ten, nicht um sie zu berrüben, sondern zu lehren aufs Wort merken und auf thre Pflichten, nicht um sie zu vertilgen, sondern zur Beſ ferung aufzuwecken und zu ermuntern, Gott! du bist Vater in deinen Gerichten, wie in deinen Werken: in unserer Gefahr, wie in deiner Hilfe, in deinen Feuerblizen, wie in unserer Erhaltung. Stärke und erneure in ans das Vertrauen auf deine Güte, den Glauben an deine Hilfe, und die veste Ueberzeugung von deinen våterlichen Absichten! Laß uns mit Dankbarkeit die vielen Vors theile erwägen, die durch ein Gewitter vom Himmel auf die Erde gewälzet, und über Menschen und Thiere ausgeschüttet werden. Befreie uns von allem Aberglauben, kindischer Furcht und un christlichem Zagen vor deiner Allmachtsstimme; Erwecke und erhalte in uns den Sinn und den vesten Vorsaz, dich zu fürchten und deine Gebote zu halten. Amen.

Pf. 62, 2.3. Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein Hort, meine Hilfe, mein Schuz, daß mich kein Fall stürzen wird, wie groß er ist.

16. Gebet eines Landmanns um fruchtbare Wittes rung und Erweckung zur Dankbarkeit.

P. 104, 27. 28. 29. Es wartet alles auf dich, daß du thnen Speise gebeft zu seiner Zeit. Wenn du ihnen

glebeft,