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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch der Reformirten Gemeinden in Kurpfalz
Entstehung
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des Herzens i

und mit Freuden gehorsam zu seyn. Wie våterlich hast du mich bishero geleitet? Wie gnädig mir meine Wohlthäter und meine Eltern erhalten? Wie manchmal große, nahe Gefahren von mir abgewendet? Wie weislich mich aus Nothen und Elend errettet? Durch welche wunderbare Mittel und Wege Angst und Kummer von meiner Seele abgewälzet? wie unerwartet und ungehofft in der Trübfalen Menge mir Hilfe und Auswege gezeiget? Mein ganzes Leben stellet mir Spuren deiner Güte vor meine Augen; Meine neueste Erfahrungen überzeugen mich deiner gütigen Leitung, und deiner mächtigen Gotteshilfe. O, lieber Gott! laß meine Seele deine Güte erkennen, und meinen Wans del dir geheiliget seyn! Wenn ich bei den auffallenden Bewetsen deiner Güte, womit du mich überhäufst, mir noch irgend einen Kaltsinn oder einiges Widerstreben gegen dich verstatten wolla te, wie könnte ich das vor meinem eigenen Gewissen verants worten? Unendlich schwer würde mich dann ohnfehlbar die Empfindung der Menge deiner Wohlthaten drücken, wenn zus gleich die Empfindung meines Unbauks gegen dich in meiner Seele rege werden sollte; und das würde über kurz oder lang unausbleiblich geschehen, wenn ich leichtsinnig genug wäre, deiner Liebe und meiner Rettung aus mancherlei Noth zu vers geffen. Aber nein, mein Vater, ich will mir diesen Leichtsinn nicht zu Schulden kommen lassen. Deine Güte soll mir immer vor Augen seyn, und mein ganzes Herz voll Ehrfurcht, Liebe, Vertrauen und Gehorsam soll dir gewidmet seyn. Verschmås he dieß mein Opfer nicht! Denn was kann ich Armer dir sonst geben? Du, Allseliger, bedarfst keines Dinges, und ich kann dir im eigentlichen Verstande keine einzige deiner Wohlthaten vergelten. Alles, was ich noch thun kann, ist, daß ich auch jebe deiner Wohlthaten so anwende, wie es die Absicht mit sich bringt, um deren willen du sie mir erzeigest, und das aurich amir angelegen seyn laffen; Denn das Gute, was du uns giebst, nach deiner Vorschrift brauchen, das ist thätiger Dank für deta ne Güte; Dank der dir wohlgefällt, und durch den uns eigents lich das Wohlthar wird, wenn du uns Gutes erzeigeft. Zu sol, cher Erwelfung thätiger Dankbarkeit hilf denn auch mir, rüs b 3 fte