20 Bon Gott und feinen Eigenschaften.
2. Wer hat mich wunvollkommen seyn, wie er derbar bereitet? Der Gott, So lang ich dieß gebot erfül der meiner nicht bedarf. Werle, Stell ich sein bildniß in hat mit langmuth mich ge: mir her. Lebt seine lieb' in leitet? Er, deffen rath ich meiner feele, So treibt fi oft verwarf. Wer stärkt den mich zu jeder pflicht; Uni frieden im gewiffen? Werjob ich schon aus schwachhei gibt dem Geiste neue kraft? fehle, Herrscht doch in mi Wer läßt mich so viel glück die fünde nicht. genießen? Ist nicht sein 6. arm, der alles schafft?
Gott, laß dein güt' und liebe mir immer
3. Schau, o mein geist, dar vor augen seyn! Si in jenes leben, zu welchem stärk' in mir die guten triebe du erschaffen bist; Wo du, Mein ganzes leben dir z mit herrlichkeit umgeben, weih'n. Sie tröste mich zu Gott ewig sehn wirst, wie er zeit der schmerzen; Sie leit ist. Du hast ein recht zu mich zur zeit des glücks diesen freuden; Durch Got: Und sie besieg' in meinen tes güte sind sie dein. Sieh, herzen Die furcht des leh darum mußte Christus leisten augenblicks.
den, Damit du könntest Mel. Wer nur den lieben Gotts felig fenn. de 29. So weit, Herr, dein 4. Und diesen Gott sollt himmel reichen ich nicht ehren? Und seine Reicht deine huld, die un güte nicht verstehn? Er soll erhält. Eh werden berg' un te rufen; ich nicht hören? hügelweichen, Als deine gnt Den weg, den er mir zeigt, de wankt und fällt. Gleit nicht gehn? Sein will ist mächtigen gebirgen stehtD mir ins herz geschrieben, heiligkeit, die dich erhöht. Seinwort bestärktihnewig. 2. Gott, dir ist kein g lich: Gott soll ich über alles schöpf verborgen, Keinsi lieben, und meinen nächsten vor dir gering geacht't. D gleich als mich. würdigst jedes deiner so
5. Dieß ist mein dank, gen, und bist auf aller wo dieß ist sein wille, Ich soll bedacht. Vom menschenb


