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Von Gott und seinen Eigenschaften. steg, So führe du mich auf zweck wählt dein verstand; den guten weg! Die mittel stehn in deiner
Weisheit Gottes. hand. Mel. Wer nur den lieben Gott zc. 5. Die menge so verschied 21. Du weiser Schöp: ner willen, Wo jeder seinen
das fer aller dinge, weg erwählt, Muß doch den Der alles weiß, erkennt, deinen blos erfüllen, Der versteht! Nichts ist so groß, seines zieles nie verfehlt, nichts so geringe, Das nicht Und aller feinde stolzen nach deiner ordnung geht. wahn Als unvernunft be: Denn der geschöpfe ganzem schämen fann.
chor Schreibst du maaß, 6. O weisheit decke mei: ziel und regeln vor. ner secle Die angeborne
2. Die vielen wundervol thorheit auf; Damit sie dich len werke, Was unfern au: zum leitstern wähle In ih: gen fern und nah, Steht alrem sonst verwirrten lauf. les, wie durch deine stärke, Ich weiß den weg des frie So auch durch deine weis: dens nicht. Ach! gönne heit da. Unendlich, Herr, ist mir dein sichres licht! dein verstand; Der ganze 7. Du hast mich durch weltbau machts bekannt. mein ganzes leben Nach dei:
3. Mit eben diesen meinem Flugen rath geführt. sterhänden, mit welchen du Mein geist muß dir die ehre die welt gemacht, Regierst geben, Daß du aufs beste du auch an allen enden, Was mich regiert. O leite mich dein verstand hervorge: durch welt und zeit hinüber bracht. Du brauchst, o un- in die ewigkeit. erschaffnes licht, Der men: Allmacht Gottes. schenrath und beistand nicht. Mel. Mir nach, spricht Chrift. 4. Was du zu thun dir 22. Herr, deine allmacht vorgenommen, Krönt auch, reicht fo weit, Als sobald du willst, die that. selbst dein wesen reichet: Wenn tausend hindernisse Nichts ist, das deiner herr kommen, So triumphirt lichkeit und deinen thaten dein hoher rath. Den besten gleichet. Es ist kein ding so


