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Anhang zu dem Dreßdnischen Gesangbuche, vom Jahre 1797, welches in der Herrschaft Königsbrück und in andern Gräflich Hohenthalischen Ortschaften eingeführt ist
Entstehung
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20 Von den Werken und Wohlthaten

ben gabst du willig dar, zu retten, was verloren war,

und wardst ein Knecht auf Mel. Schmücke dich, o liebe ic. Erden. O Huld! die sonst

nichts gleiches hat; du starbst, Jesu, deine Sünderliebe,

von unsrer Missethat ein Hei- deines Mitleids heiße Triebe, land uns zu werden.

D

zogen dich herab auf Erden, der Verlohrnen Heil zu wer­4. Und solch ein Heiland den, ja für sie sogar dein Le­bist du noch ist auf des Him ben in den Tod dahin zu ges mels Throne; suchst liebreich ben. Wo ist jemand, der von der Sünde Joch und ih- die Größe deiner Lieb und rem schnöden Lohne, die ihr Huld ermesse. noch dienen, zu befreyn, der 2. O du Zuflucht der Elen­armen Sünder Trost zu seyn, den! wer hat nicht von deis ist deines Herzens Freude. nen Händen auf sein glâubi­Du giebst den můden Seelen ges Verlangen Hülfe, Ruh Ruh; und wer dich liebt, und Trost empfangen? den stårkest du, daß nichts wie pflegtest du zu eilen, ihn von dir scheide. Heil und Segen zu erthei­len. Freude war dirs, Se 5. Du hörst der Deinigen ligkeiten schon auf Erden aus­Gebet, stillst ihre Noth und zubreiten. Klage; du bleibst, bis Zeit 3. Menschenseelen zu be­und Welt vergeht, ben uns glücken, arme Sünder zu er noch alle Tage. Herr, dir quicken, Unverständge zu bes sey ewig Preis und Ruhm tehren, Abgewichne zu bekeh für dieses Evangelium, für ren, Sünder, die sich noch alle deine Liebe! Dir geb verstocken, endlich doch zu ich mich zu eigen hin; gieb, dir zu locken: alles an dein daß ich mich, so lang' ich Herz zu ziehen, war dein bin, in deinem Lobe übe. tägliches Bemühen...

4. Und

12.