Der 18te Julius.
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Theilen der Erde, welche verhältnißweise nur wes nig belebt sind. Hieraus aber folget nur, daß es folche leblofere Schrecken geben mußte, damit etwa die von so vielen Kreaturen ausgehauchte und abs genußte Suft dorten sich reinigte, eine neue Spanns kraft erhielte, und gleich den Stromen ins Welt: meer, einen neuen Kreislauf zu uns anfienge. Oder auch daß vielleicht die, von solchen sandigten und steinigten Eindden zurückprallende, Sonnenstralen desto beller und wärmer zu uns gelangten. Oder liegen diese Wildnisse brach, um ihren fünftigen Bewohnern defto ergiebiger zu seyn? Gar zu volls reiche Städte haben eine ungesunde Luft, und so bald das Leben in irgend einer Thierart zu sehr übers strömt: so sind Mangel und Tod die Folgen davon. Ueberschwemmungen von Heuschrecken und Feld: mäusen sind schädlich: aber sie würden es von Bies nen, Schafen und Pferden auch seyn. Allenthals ben also Ströme des Lebens, und doch nirgend Ueberschwemmung!
So sehe ich denn allenthalben die Absichten, die Grösse des Allmächtigen! Jedoch, wofern ein Schußengel mich so denken siehet: wird er nicht bei meinen Begriffen lächeln? Ein Kind, das auf feinem Spieltisch die ganze Welt zu haben glaubt, tauschet sich in seiner Einbildung nicht so sehr, als der gelehrteste Naturforscher, wenn er von den Werken und Absichten des Schöpfers spricht. Vom schwimmenden Thierchen im Thautropfen bis zum Wallfisch, scheinet ihm ein erstaunlicher Abstand, und es ist doch wol nur Eine Linie an dem Maaßs stabe des grossen Bauherrn der Welt.
Mich


