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Gebethbuch zum Gebrauche für katholische Christen bey der öffentlichen und häuslichen Gottesverehrung
Entstehung
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wunderbar und liebreich ist deine Fürsorge für uns Menschen, deine Kinder; und wie viele Ursachen haben wir nicht, auf dich za vertrauen, und die für deine unendliche Wohlthaten zu danken!- Habe ich mich aber auch heute als ein gutes, dankbares Kind gegen dich, meinen besten Bater, be tragen? Habe ich mir über die Anwendung dieses Tages nichts vorzuwerfen? Wie schätte ich deine Wohlthaten? Wie benußte ich die Gelegenheiten, Gutes zu thun? War ich treu und fleißig in meiner Arbeit, eht: erbietig und folgsam gegen meine Borgesehs ten, verträglich, dienstfertig, gerecht und lieb: reich gegen meine Nebenmenschen, für weldie du auch, als unser gemeinschaftlicher Vater, forgest, und die ich, wie meine Brüder und Schwestern, nach deiner Vorschrift, behandeln soll? Lebte ich als ein guter Christ, zufrieden mit meinem Stande, im Vet: trauen auf deine Fürsicht, geduldig und fanftmüthig, ehrbar und eingezogen, mäßig und fromm, den Vorschriften der Lehre Jefu in Allem getreu? Ach, mein Gott, ich kann nicht hierüber nachdenken, ohne