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genießen, und in meinen Erholungen und Vergnügungen Mäßigkeit, Zucht und Be scheidenheit beobachten. Ferne feyen von mir solche Zerstreuungen, Gesellschaften und Lustbarkeiten, welche die Absicht dieses Gott geweiheten Tages vereiteln, die Tu: gend verleßen, zu Unordnungen und Aus gelaffenheiten verleiten. Vielmehr will ich durch mein gutes Beyspiel auf Andere wirken, durch Belehrung und Trost, durch Wohlthaten und Liebeswerke zu nutzen suchen. Das wird wahrer Gottesdienst, wahre Beförderung deiner Ehre seyn. So werde dieser Tag von mir geheiliget! So werde er mir und allen Christen ein Tag des Eegens!
Mutter meines Heilandes! und ihr seine treuen Freunde und Nachfolger, ihr Heiligen und Engel Gottes im Himmel! auch ihr ladet mich ein, eurem Beyspiele zu folgen, Gottes Willen zu thun, wie ihr gethan habet und noch wirklich thuet, damit ich einst eurer Seligkeit theilhaftig werde. Dieß ist euer Wunsch, euer Ge beth bey Gott; o daß es an mir erfüller werde! Amen.


