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deinen Sohn, geoffenbaret hast, so wie es deine heilige Kirche von jeher, geglaubet und gelehret hat. Olaß mich nie vergessen,
daß dieser Glaube mich nur alsdann selig machen werde, wenn ich meinen Sinn und Wandel nach den Vorschriften desselben einrichte. Diesen lebendigen, thátigen Glau ben erhalte in mir, o Gott! im Leben und Sterben.
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2. Erweckung der Hoffnung. Allmächtiger, gütigster, treuester Gott! auf dich sehe ich mein ganzes Vertrauen, meine ganze Hoffnung. Bon dir verspreche ich mir die Vergebung meiner Sünden, die ich herzlich bereue, und die ewige Seligkeit. Von dir erwarte ich auch alle Gnadenmits tet, die mir zu meinem Heile nothwendig und nützlich sind. Wie du bisher väterlich für mich gesorgt hast, so wirst du es auch fernerhin thun; denn du bist wahrhaft gut und ordnest Alles zu meinem Besten. Mit kindlichem Bertrauen überlasse ich mich deiner väterlichen Führung, und werde alle Gelegenheiten, alle Gaben und Kräfte, die


